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emrich.in

#Grundschule | #Schulleitung | #Digitalität

Trennung privater und beruflicher Telekommunikation

Ein Arbeitshandy ohne Google (und Apple) Die vergangenen 1,5 Jahre haben im System Schule einige Veränderungen angestoßen. Einiges zum Guten, anderes leider auch in die entgegengesetzte Richtung. Ich möchte hier nun keine Analyse der Veränderungen aufzeigen, sondern mir die “Erreichbarkeit von Lehrkräften” als einen Punkt herausgreifen. Lehrkräfte und besonders Schulleitungen haben in den letzten Monaten erleben müssen, dass der Arbeitstag einer Lehrkraft keinesfalls um 13.30 Uhr endet (wie in der öffentliche Wahrnehmung mitunter vermutet wird) und auch nicht nach 8 oder 9 Arbeitsstunden (wie es vielleicht in anderen Berufen üblich ist), sondern mitunter eine 24/7-Erreichbarkeit erwartet wird.

Von Unterrichtsmaterial, QR-Codes und der Vergänglichkeit

Bei der Gestaltung meiner Unterrichtsmaterialien setze ich immer wieder auch QR-Codes ein. Sie sind eine äußerst hilfreiche Unterstützung, wenn man Links an Schülerinnen und Schüler weitergeben möchte, die diese dann mit einem mobilen Endgerät öffnen sollen. Über einen QR-Code-Scanner können diese Codes dann gelesen und der Link geöffnet werden. Dynamische QR-Codes – was ist das? Was passiert aber, wenn der Link, auf den der QR-Code verweist, nicht mehr aktuell ist? Oder, was noch schlimmer ist, die Zielseite gar nicht mehr existiert?

Arbeitshefte Grundschrift

Bereits vor 3 bzw. 4 Jahren habe ich zwei sehr umfangreiche und durchdachte Hefte zur Einführung der Grundschriftbuchstaben erstellt. Beide Hefte haben je 60 Inhaltsseiten. Im ersten Heft werden die Schreibrichtungen der Buchstaben ohne Verbindung eingeführt und gefestigt. Durch passende grafomotorische Übungen soll dieser Prozess zusätzlich unterstützt werden. Seit 2019 sind zudem Übungen zur phonologischen Bewusstheit per QR-Code verlinkt. Im zweiten Heft werden dann die Buchstabenverbindungen schrittweise eingeführt und gefestigt. Auch wenn ein solches Vorgehen im Kern nicht der Idee der Grundschrifterfinder entspricht, so hat sich dennoch gezeigt, dass insbesondere schwächere Schüler*innen durch ein solch geleitetes Vorgehen gut unterstützt werden.

#Neustart2021

Mein kleiner, privater Blog ist seit 2013 unter der Adresse emrich.in im Netz zu finden - zuvor war ich noch unter der Adresse “lehrerzimmer.info” zu finden. Beide Blogs hatte ich mit Wordpress umgesetzt - einem mit den Jahren immer komplexer werdenden Content-Management-System (CMS). Wordpress Wurde Wordpress im Jahr 2003 ursprünglich als Software zur Erstellung von Weblogs veröffentlicht, so dient die Software inzwischen als vollwertiges (und recht komplexes) CMS-System, mit dem man allerlei Internetprojekte realisieren kann: Blog, Shop, LMS, … .

Die Qual der Wahl: Dienstgeräte

Die vergangenen 4 Monaten waren in Bezug auf „Lernen in Zeiten der Digitalisierung“ ein echter Gamechanger. Und so wie es aussieht, ist der Change-Prozess noch lange nicht beendet. Das Land NRW hat (als erstes Bundesland?) beschlossen, dass jede*r Lehrer*in ein digitales Endgerät gestellt bekommt. Für die Anschaffung stehen pro Lehrkraft 500€ bereit (Quelle: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Presse/Pressemitteilungen/2020_17_LegPer/PM20200629_Digitalisierung/Kontext/200629_Faktenblatt_Ausstattungsoffensive_final.pdf). Es fehlen freilich noch zahlreiche Details zu dieser Ausstattungsoffensive: Werden die Geräte zentral beschafft (also quasi ein Logineo-PC)?

Der Pitendo – Arcade-Box im Eigenbau

Dieser Blog heißt seit seinem Bestehen “Herrn Emrich schreibt über die Grundschule und andere Dinge”, aber bisher ging es hier irgendwie immer um Schule - und nicht um andere Ding. Da wird es nach 6 Jahren Blog doch einmal Zeit für etwas völlig anderes - mein Pitendo. Die Vorgeschichte Meine Eltern waren nie besonders medienaffin, was dazu führte, dass eine klassische Konsole erst sehr spät Einzug im Hause Emrich fand. NES, Master System, C64, Mega Drive, SNES, Game Boy und Game Gear kannte ich nur von Freunden (rückblickend war diese Entscheidung meiner Eltern bestimmt nicht ganz verkehrt).