Knobelei der Woche auf der eigenen Schulhomepage

Inzwischen ist das von mir angedachte Knobelkartei-Projekt schon ein Stückchen gewachsen: aktuelle gibt es schon 17 Knobelaufgaben (für Klasse 3 und 4), verschiedenen Ausführungen der Kartei (samt Quelldateien) und eine Idee für die Nutzung im Unterricht. Nun bin ich heute eine weitere Idee angegangen: die Knobelei der Woche auf einer/unserer Schulhomepage. Ich werde dies noch einmal ausführlich dokumentieren, wollte aber hier schon einen ersten Eindruck geben (den man auch leicht auf die eigene Schulhomepage integrieren kann). Weiterlesen

Pimp your IWB – Whiteboards sinnvoller nutzen

Interaktive Whiteboards (im Volksmund oft Smartboards genannt, was falsch ist, denn man sagt ja auch nicht zu jedem Auto Mercedes) haben es nicht leicht in der Schule. So haben noch nicht einmal so richtig zur Verbreitung gefunden, da gibt es schon den Abgesang auf sie: zu teuer, zu anfällig, zu nutzlos. Ja, teuer sind sie. Vielleicht auch anfällig für Defekte, wobei ich dies von unseren Boards nicht behaupten kann. Aber nutzlos? Es kommt drauf an.

IWBs in der Grundschule

Um über die Frage des Nutzens reden zu können, muss man sich wohl die Alternative ansehen, über die im Allgemeinen geredet wird: ein Beamer und ein klassische Weißwandtafel. Damit habe ich immerhin ebenfalls keine Kreide mehr in der Tafel, ich kann Filme ansehen oder Internetseiten aufrufen, wann immer mir danach ist, ich kann über eine Doc-Cam Schülerergebnisse oder Druckvorlagen auf die Tafel projezieren und ich kann zu Hause vorbereitete Präsentationen oder Tafelbilder zeigen. Warum also ein IWB für viel Geld anschaffen?

Meine Antwort: Weil man mit einem IWB echte interaktive Elemente in den Unterricht integrieren kann. Und das muss man in der Grundschule deutlich häufiger, als an weiterführenden Schulen. Ein gutes Beispiel ist der Mathematikunterricht, wo ich in der Schuleingangsphase Mathematikaufgaben mit Rechenplättchen visualisiere, um sie behutsam von der enaktiven auf die symbolische Ebene zu bekommen. Mit interaktiven Übungen kann ich dies leicht bewerkstelligen, viel einfacher als mit herkömmlichen (und auch nicht billigen) Magnetplättchen für die Tafel. Ich kann gemeinsam mit den Schülern eine Mindmap entwerfen und diese einfach ein wenig verkleinern, wenn ich merke, dass der Platz nicht reicht. Und ich kann die Mindmap abspeichern und Stück für Stück den Lernzuwachs eintragen, der im Rahmen des Sachunterrichts entstanden ist. Einen Schülertext, den wir gemeinsam besprochen und Schreibtipps im Text des Schülers gemeinsam eingetragen haben, drucke ich einfach schnell aus, so dass der Schüler seinen ursprünglichen Text dann auf Grundlage der Tipps überarbeiten kann – auch wenn die Tafel schon ausgeschaltet ist. In einer Teilreflexion am Ende der Stunde können Schüler ihren Wissenszuwachs mit Hilfe einer interaktiven Übung selbst Überprüfen – das Feedback kommt nicht von der Lehrkraft, sondern vom Programm – und den Mitschülern. Und dank des großen Bildschirms können alle gleichermaßen gut sehen.

Gerade diese interaktiven Elemente sind es, die den Nutzen des IWB für mich ausmachen. Wenn ich es jedoch nur als digitale Variante des Kreidemonsters nutze (und ich befürchte, dass es KollegInnen gibt, die das tun), dann entsteht nur ein geringer Mehrwert: es staubt nicht mehr so – und ist schneller gewischt.

Interaktive Übungen erstellen – nur wie?

Unsere Schule arbeitet mit Boards der Firma Promethean, von daher kann ich nur über deren Software ActivInspire schreiben. Ich vermute aber mal, dass die Software der Konkurrenten ähnliche Features besitzt – oder eben auch nicht. Interaktion heißt dort nämlich vor allem, dass man Dinge auf dem Tafelbild verschieben kann. Auf diese Weise kann man z.B. einen Lückentext erstellen, bei dem man Wörter in die vorbereiteten Lücken schieben kann (schon das geht auf der Kreidetafel nicht). Nur leider erfolgt keine Rückmeldung durch das Programm. Es muss also entweder der Lehrer neben der Tafel stehen, der sagt: „Ja, das stimmt“ oder man baut (umständlich) Möglichkeiten zur Selbstkontrolle ein (z.B. indem die richtige Lösung auf einer zweiten Seit des Tafelbilds steht). Ich kann Tafelbilder erstellen, bei dem eine Auswahl an Wörtern nach bestimmten Kriterien sortiert werden muss (z.B. nach der Wortart), aber das Feedback dazu erfolgt nicht automatisch. Irgendwie ist da Interaktion nur halbherzig gedacht worden.

In einem gewissen Rahmen erlaubt ActivInspire die „Programmierung“ von Interaktionen der Art „Wenn du das Rechteck anklickst, dann verstecke den Text“, aber die Dauer für die Erstellung solcher „Spielereien“ und der Nutzen im Unterricht stehen für mich in keinem guten Verhältnis.

Zu vielen Lehrwerken gibt es inzwischen vorgefertigte interaktive Tafelbilder. Sie gehen schon einen Schritt weiter und greifen dabei natürlich auch immer die Darstellungsformen des Lehrwerks auf (was auch nicht unwichtig ist), aber überzeugt haben mich diese Programme bisher auch noch nicht.

Eine kostenlose und ertragreiche Lösung habe ich für mich in (inzwischen) zwei Diensten gefunden. Learningapps und H5P. Zu Learningapps habe ich schon einen umfassenden Artikel auf wirksame.schule geschrieben, in dem ich alle Übungsformate vorgestellt habe, die man dort (kostenlos und intuitiv) erstellen kann. Auf der Seite des Projekts H5P kann man sich ebenfalls kleine Lernapps erstellen (wenn auch noch nicht ganz so viele). In den kommenden Tagen will ich dazu noch mehr schreiben.

Der eigentlich Punkt ist: diese Übungen/Apps kann man vollständig in der Tafelsoftware ActivInspire integrieren. Sowohl bei Learningapps, als auch bei Übungen der Seite H5P wird ein Code unter der jeweiligen App angezeigt, mit dem man die App in bestehende Internetseiten einbetten kann. Der Clou: diesen Code kann man auch in ActivInspire verwenden. Hierzu geht man auf „Einfügen“ -> „Verknüpfung“ -> „Eingebettetes HTML“. Dann öffnet sich ein kleines Fenster, in das man den kopierten Code von Learningapps oder H5P einträgt. Und schon wird die Lern-App innerhalb der Tafelsoftware angezeigt. Sie ist also in mein sonstiges Tafelbild integriert. Durch die Vielzahl an Übungen kann ich so auf die Schnelle sehr viele interaktive Tafelbilder erzeugen, die immer auch ein automatisiertes Feedback an die Schüler geben, auch wenn der Lehrer nicht daneben steht.

Aus meiner Sicht gewinnt das IWB damit (in der Grundschule) noch einmal deutlich dazu.

Update: Hier nun ein kleines Tutorial zum Einfügen der Apps

Vielleicht möchten sich ja Nutzer anderer Boardhersteller dazu äußern, ob es in ihrer Boardsoftware eine ähnliche Funktion zum Einbetten von Apps gibt.

digital-kreatives Arbeiten mit Kinderliteratur – Folge 1: Szenen mit Audioguide

Wie bereits in der letzten Woche erwähnt, fand unsere vergangene Projektwoche als Lese-Projektwoche statt. Als Projektthema hatte jede Klasse ein Buch, zu dem es über verschiedene Zugänge arbeitete. Eine solche Projektwoche führen wir an unserer Schule alle vier Jahre durch. Bisher waren die Angebote, die von Lehrkräften (und Schülern) erdacht, entwickelt und umgesetzt wurden, ausschließlich im analogen Umfeld beheimatet: Lesekisten entwerfen, Kunstwerke zum Buch, Theaterstücke, mathematische Aufgabenstellungen aus dem Buch entwickeln, thematische passende Bewegungslandschaften in der Turnhalle, … das Angebot an Umsetzungsmöglichkeiten war immer breit gefächert, aber eben analog. Doch in diesem Jahr wurde es digital. Nicht nur durch die Stop-Motion-Filme (sie wären im Grunde dann Folge 2 dieser Serie), sondern auch durch eine Kollegin, die eine wunderbare Idee aus dem analogen Methodenspektrum aufgegriffen und digital „gepimpt“ hat. Ich nenne die Methode einfach mal „Szenen mit Audioguide“

Worum es geht

Zu ausgewählten Szenen eines Buch (in diesem Fall Momo) werden „Räume“ gestaltet. Diese Räume können Schuhkartons sein, in den mit Figuren (Lego, Playmobil, selbst gebastelt, …) und Requisiten eine Szene des Buchs nachgebaut wird. Es können aber auch kleinere oder größere Abschnitte des Klassenraums sein, in denen die Szenen nachgestellt werden. Die genaue Umsetzung richtet sich vor allem nach der Kreativität der Kinder, nach der Verfügbarkeit von Materialien und dem Platzangebot.

Anschließend haben die Kinder ihren Abschnitt des Buchs für einen Lesevortrag eingeübt (hier gibt es dazu übrigens einen schönen Beobachtungsbogen). Diese Lesevorträge wurden dann mit Tablets und Smartphones aufgenommen und als MP3-Datei abgespeichert. Alle Dateien wurden dann auf unserer Schulhomepage veröffentlicht, allerdings vorerst ohne Angabe, welche Datei zu welcher Szene gehörte.

Am Präsentationstag wurde dann im Klassenraum ein offenes WLAN eingerichtet, damit die Eltern mit ihren Smartphones auf jeden Fall schnellen Internetzugang hatten. Über einen QR-Code gelangten die Eltern direkt auf die entsprechende Seite unserer Homepage, wo sie sich dann Stück für Stück die MP3-Dateien anhören konnten. Dabei gingen sie im Klassenraum umher und mussten/konnten sich dann jeweils entscheiden, welche der aufgebauten Szenerien denn wohl zu dem Lesevortrag gehörten, den sie gerade am Ohr hatten. An den Szenarien selbst war denn eine Möglichkeit zur Selbstkontrolle angebracht.

Was man braucht

Die Methode lässt sich auf jedes Buch übertragen. Die nötigen Requisiten finden sich zumeist auch in den Kinderzimmern der Schülerinnen und Schüler. Ansonsten lässt sich vieles auch ganz leicht basteln.

Für die Aufnahme der Lesevorträge braucht es ein (ganz einfaches) Tablet oder Smartphone. Sowohl für Android, als auch für iOS gibt es kostenlose Apps, die Sprachaufnahmen im MP3-Format erlauben und sehr einfach zu bedienen sind. Damit können die Schüler in der Regel auch in Eigenregie die Aufnahmen durchführen. Sollte die eigene Schule noch keine Tablets haben: Kinder (und Eltern) sind erfahrungsgemäß gerne bereit, (ältere) Geräte von zu Hause mitzugeben.

Für die Veröffentlichung der Tonaufnahmen haben wir unsere Schulhomepage genommen, die auf WordPress basiert. Dort lassen sich MP3-Dateien einfach per Drag-und-Drop in eine Seite integrieren. Dort werden sie dann direkt mit einer Steuerleiste (Lautstärke, Start, Stop) angezeigt (auch auf Smartphones, also responsive). Der Veröffentlichung hat in diesem Fall die Klassenlehrerin übernommen. Die MP3-Dateien hat sie mit USB-Kabeln auf den Klassen-PC übertragen. Sollte die schuleigene Homepage nicht zur Verfügung stehen, kann man sich auf wordpress.com ganz leicht (und kostenlos) einen eigenen Blog einrichten.

Für die Präsentation ist ein WLAN im Klassenraum hilfreich. Smartphones haben eigentlich alle Eltern dabei gehabt. Für interessierte Schüler aus anderen Klassen haben wir zudem einige ältere Tablets gesammelt und als Leihgerät bereitgestellt. Ohne WLAN müssen die Eltern dann eben auf ihre Internetflats zurückgreifen. Um Links zu WLAN und Internetseite möglichst simpel zu halten, haben wir auch QR-Codes ausgehangen.

Worauf man achten sollte

Technische Stolperstellen gibt es wenige, da das Digitale hier (eigentlich) nur am Rande eine Rolle spielt, aber dennoch etwas möglich macht, was mit herkömmlichen Medien kaum möglich gewesen wäre.

Bei der Durchführung sollte man neben dem Klassenraum noch Zugriff auf weitere, stille Räume/Ecken der Schule haben, damit die Aufnahmen der Lesevorträge störungsfrei ermöglicht werden. Sollte es zu dem gewählten Buch auch einen Film geben, so würde ich diesen Film immer erst nach der Durchführung ansehen, um die Kreativität der Kinder bei der Gestaltung der Szenen nicht zu beeinflussen.

Wie sieht es aus, wenn es fertig ist?

Ein Beispiel ist noch auf unserer Schulhomepage zu sehen. Inzwischen sind Fotos der Szenerien mit den Tondateien verknüpft, so dass man sich auch einen Eindruck davon machen kann, wie kreativ Kinder bei der Umsetzung der Buchteile sein können.

Knobeln: offen und digital (und kein #Geheimprojekt)

Material erstelle veröffentliche ich eher selten. Und wenn, dann eben erst am Ende des Erstellungsprozesses, als fertiges Produkt. Dies zwar meist als (echtes) OER, also auch mit den Quelldateien, aber eben erst, wenn es fertig ist. Dieses mal möchte ich schon ganz am Anfang „teilen“, damit das fertige Produkt nachher möglichst gut wird. Es soll um Knobelaufgaben im Mathematikunterricht gehen.

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Über den Wert von Schreibkonferenzen

In den letzten Tagen habe ich mir (wieder einmal) Gedanken über Schreibkonferenzen gemacht. Eigentlich gehe ich davon, dass diese Methode zur Förderung des Schreibprozess allgemein bekannt ist. Einen guten Einstieg böte die Zusammenfassung von Beate Leßmann, die zudem noch die Autorenrunde und die Schreibberatung unterscheidet. Wenn ich an meine Seminarzeit zurückdenke, waren Schreibkonferenzen dort (mehr oder weniger) ein Muss, wenn man einen Schreibanlass durchführen wollte. Es ist (rein vom Ablauf) ja auch logisch: Kinder sind nie alle zur gleichen Zeit fertig mit ihren Schreibprodukten und die einzelnen Lehrkraft wird kaum ad hoc Rückmeldung zu 28 Textentwürfen geben können. Schon allein aus diesem Grund ist ein offenes Schreibende mit Schreibkonferenzen „praktisch“. Weiterlesen

Mia knobelt – mal schriftlich

Wie bereits im Etherpad angekündigt habe ich an einem Knobelheft zur schriftlichen Multiplikation mit einstelligen Faktoren gearbeitet. Dies ist insbesondere für die Kinder gedacht, die das Verfahren als solches (schnell) begriffen haben und als Übungsaufgabe eine kleine/große Herausforderung brauchen. Der Fokus bei der Bearbeitung liegt dann als nicht mehr auf dem Algorithmus, sondern auf der jeweiligen Aufgabenstellung. Zusammen mit dem Heft der vorletzten Woche hat man dann ein wenig mehr Differenzierungsmöglichkeiten. Das Heft ist wie immer im Wiki der ZUM verfügbar, wie immer als Open Educational Ressource. Nutzt es, verteilt es, verändert es.

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Momo als Stop-Motion-Film

In dieser Woche stand bei uns eine Lese-Projektwoche an, die sich rund um die Werke von Michael Ende drehte. Bei der Planung stellte sich heraus, dass die Kinder gerne zum Buch „Momo“ ein Theaterstück oder einen Film machen wollten. Da kam mir recht schnell die Erstellung von Stop-Motion-Filmen in den Sinn, die ich auch schon in der Vergangenheit in Angriff genommen hatte (und mir dafür extra eine Trickbox gebaut hatte).

„Leider“ war unser Medienraum während der Projektwoche durch eine Michael-Ende-Ausstellung belegt, so dass die dortigen PCs nicht für Schnitt und Vertonung genutzt werden konnten. Da kam mir die Idee, doch auf den gleichen Kniff zurückzugreifen, wie auch schon bei den Vorgangsbeschreibungen: BYOD (bring your own device) Auf Anhieb erklärten sich 12 Kinder (und deren Eltern) bereit, ihre Tablets mitzubringen (am Ende hatten wir sogar 14 Stück in der Klasse). Somit stand der Erstellung von Stop-Motion-Filmen nichts mehr im Wege.

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Kurzes Update: PDF-Vorschau zu allen Mia-Heften

Ich habe dank eines neue entdeckten, kostenlosen Plugins eine PDF-Vorschau zu allen 59 Mia-Heften auf diesem Blog einbauen können.Diese ist nun auf einer eigenen Mia-Seite zu finden. Unter jeder PDF-Vorschau ist dann der Link zum Wiki der ZUM, wo man dann sowohl die PDF-Datei, als auch die Quelldatei herunterladen kann. Jeder ist ausdrücklich dazu eingeladen, die Hefte zu überarbeiten, neue Hefte zu erstellen und die wieder zu veröffentlichen. Auch wenn dies bisher 0 mal geschehen ist, so habe ich noch immer Hoffnung, dass irgendwann mal jemand diese Möglichkeit nutzt.

Ideen zu bestehenden oder neuen Mia-Heften kann man übrigens auch in diesem Etherpad eintragen: HIER ENTLANG.

Kurzes Update: Mia und was man mit Mia darf

Da ich heute ein kleines Mia-Heft zur schriftlichen Multiplikation mit einstelligen Faktoren im Wiki der ZUM veröffentlicht habe, wollte ich noch einmal darauf hinweisen, dass alle Mia-Hefte unter einer creative-commons-Lizenz veröffentlicht sind. Dies bedeutet, dass man die Hefte nicht nur im Unterricht verwenden darf, sondern man darf darüber hinaus

  • das Heft an anderen Stellen zum Download anbieten (wenn der ursprünglich Autor – als ich – und die Lizenz dabei genannt wird). Dabei spielt es keine Rolle, ob des eine Dropbox, eine Facebookgruppe oder eine eigene Homepage ist – verbreitet Mia nach Lust und Laune weiter!
  • das Heft bearbeiten (darum biete ich auch immer die Quelldateien mit an).
  • die Bearbeitung wiederum veröffentlichen.
  • die Hefte – ob gedruckt oder als PDF – verkaufen.

Mir ist vor allem wichtig, dass Mia eine weiter Verbreitung hat. Dabei ist es mir egal, auf welchem Weg Mia durch die Welt kommt.

Mia-SchriMal-1

Dieses Heft im Wiki der ZUM herunterladen

Ordentlich Druck machen

Es ist nun ziemlich genau 3 Jahre her, dass ich im Forum des Zaubereinmaleins und in diesem Blog zu einer gemeinsamen Entwicklung eines Mieze-Mia-Knobelheftes für Klasse 1 aufgerufen hatte. Damals kam es dann zu einer Sammelbestellung von 2500 Heften, so dass jedes der Hefte mit immerhin 60 Seiten nur 50 Cent kostete. Rückblickend ist dies noch immer ein tolles Projekt gewesen, auch wenn es mit einigem Aufwand verbunden war. Einzig die Qualität des Papiers hat mich im Nachhinein geärgert: auf dem leicht beschichteten Papier konnte man nur schlecht mit Blei- und Buntstiften schreiben.

In den letzten Wochen habe ich mich nun erneut mit professionellen Druckaufträgen für unsere Schule beschäftigt. Dabei bin ich auf eine Druckerei gestoßen, die günstige Druckaufträge auch in kleineren Mengen anbietet und dabei (Arbeits-)hefte auch auf „normalem Papier“ druckt, auf dem man dann auch sehr gut schreiben kann (und das Geschriebene auch ausradieren kann). Die damaligen Traumpreise von 50 Cent pro Heft kann man dort zwar erst ab einer recht hohen Bestellmenge erreichen, aber dennoch sind die Preise u.U. attraktiver als die Bestellung eines Heftes aus diversen Verlagen, immerhin kosten diese auch gerne mal 5€ und mehr:

Auflage Gesamtpreis Pro Stück
30 Stück 96,53 € 3,22 €
60 Stück 161,72 € 2,70 €
90 Stück 229,52 € 2,55 €
300 Stück 530,38 € 1,77 €
500 Stück 591,31 € 1,18 €
1000 Stück 950,69 € 0,95 €
1500 Stück 1128,00 € 0,75 €
2000 Stück 1305,00 € 0,65 €
3000 Stück 1664,69 € 0,56 €

Quelle: https://www.online-druck.biz/shop/broschueren-hefte-prospekte.html

Für die Beispielpreise bis 1000 Stück habe ich 120g-Naturpapier gewählt (A5quer) und einen Umschlag aus 300g-Munkenpure ohne Scheuerschutz. Ab 1000 Stück habe ich 150g-Naturpapier genommen und einen Umschlag aus 300g-Bilderdruckpapier.

Warum ich das jetzt alles schreibe? Ich habe die Quelldateien geringfügig überarbeitet und im Wiki der ZUM veröffentlich: Mieze Mia bei der ZUM. Dort gibt es jetzt auch eine druckfähige Version, die bereits die Beschnittzugaben enthält. Mit dieser Datei kann jeder auf dieser Seite (https://www.online-druck.biz/shop/broschueren-hefte-prospekte.html) seine Bestellung aufgeben. Zudem haben ich (natürlich) auch die Quelldateien dort hochgeladen, so dass jeder noch selbst Änderungen vornehmen kann, ehe das Heft bestellt wird. Vielleicht kommt es ja auch nochmal zu einer Sammelbestellung?

Zudem würde ich die Idee des Knobelheftes ggf. wiederbeleben wollen … immerhin fehlen noch Versionen für die Klassen 2 bis 4. Ideen für Aufgabenformate oder fertige Seiten nehme ich gerne entgegen. Auch Überarbeitungsvorschläge für das erste Heft sind willkommen … es handelt sich ja um offenes Lernmaterial.