Über den Wert von Schreibkonferenzen

In den letzten Tagen habe ich mir (wieder einmal) Gedanken über Schreibkonferenzen gemacht. Eigentlich gehe ich davon, dass diese Methode zur Förderung des Schreibprozess allgemein bekannt ist. Einen guten Einstieg böte die Zusammenfassung von Beate Leßmann, die zudem noch die Autorenrunde und die Schreibberatung unterscheidet. Wenn ich an meine Seminarzeit zurückdenke, waren Schreibkonferenzen dort (mehr oder weniger) ein Muss, wenn man einen Schreibanlass durchführen wollte. Es ist (rein vom Ablauf) ja auch logisch: Kinder sind nie alle zur gleichen Zeit fertig mit ihren Schreibprodukten und die einzelnen Lehrkraft wird kaum ad hoc Rückmeldung zu 28 Textentwürfen geben können. Schon allein aus diesem Grund ist ein offenes Schreibende mit Schreibkonferenzen „praktisch“. Weiterlesen

Mia knobelt – mal schriftlich

Wie bereits im Etherpad angekündigt habe ich an einem Knobelheft zur schriftlichen Multiplikation mit einstelligen Faktoren gearbeitet. Dies ist insbesondere für die Kinder gedacht, die das Verfahren als solches (schnell) begriffen haben und als Übungsaufgabe eine kleine/große Herausforderung brauchen. Der Fokus bei der Bearbeitung liegt dann als nicht mehr auf dem Algorithmus, sondern auf der jeweiligen Aufgabenstellung. Zusammen mit dem Heft der vorletzten Woche hat man dann ein wenig mehr Differenzierungsmöglichkeiten. Das Heft ist wie immer im Wiki der ZUM verfügbar, wie immer als Open Educational Ressource. Nutzt es, verteilt es, verändert es.

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Momo als Stop-Motion-Film

In dieser Woche stand bei uns eine Lese-Projektwoche an, die sich rund um die Werke von Michael Ende drehte. Bei der Planung stellte sich heraus, dass die Kinder gerne zum Buch „Momo“ ein Theaterstück oder einen Film machen wollten. Da kam mir recht schnell die Erstellung von Stop-Motion-Filmen in den Sinn, die ich auch schon in der Vergangenheit in Angriff genommen hatte (und mir dafür extra eine Trickbox gebaut hatte).

„Leider“ war unser Medienraum während der Projektwoche durch eine Michael-Ende-Ausstellung belegt, so dass die dortigen PCs nicht für Schnitt und Vertonung genutzt werden konnten. Da kam mir die Idee, doch auf den gleichen Kniff zurückzugreifen, wie auch schon bei den Vorgangsbeschreibungen: BYOD (bring your own device) Auf Anhieb erklärten sich 12 Kinder (und deren Eltern) bereit, ihre Tablets mitzubringen (am Ende hatten wir sogar 14 Stück in der Klasse). Somit stand der Erstellung von Stop-Motion-Filmen nichts mehr im Wege.

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Kurzes Update: PDF-Vorschau zu allen Mia-Heften

Ich habe dank eines neue entdeckten, kostenlosen Plugins eine PDF-Vorschau zu allen 59 Mia-Heften auf diesem Blog einbauen können.Diese ist nun auf einer eigenen Mia-Seite zu finden. Unter jeder PDF-Vorschau ist dann der Link zum Wiki der ZUM, wo man dann sowohl die PDF-Datei, als auch die Quelldatei herunterladen kann. Jeder ist ausdrücklich dazu eingeladen, die Hefte zu überarbeiten, neue Hefte zu erstellen und die wieder zu veröffentlichen. Auch wenn dies bisher 0 mal geschehen ist, so habe ich noch immer Hoffnung, dass irgendwann mal jemand diese Möglichkeit nutzt.

Ideen zu bestehenden oder neuen Mia-Heften kann man übrigens auch in diesem Etherpad eintragen: HIER ENTLANG.

Kurzes Update: Mia und was man mit Mia darf

Da ich heute ein kleines Mia-Heft zur schriftlichen Multiplikation mit einstelligen Faktoren im Wiki der ZUM veröffentlicht habe, wollte ich noch einmal darauf hinweisen, dass alle Mia-Hefte unter einer creative-commons-Lizenz veröffentlicht sind. Dies bedeutet, dass man die Hefte nicht nur im Unterricht verwenden darf, sondern man darf darüber hinaus

  • das Heft an anderen Stellen zum Download anbieten (wenn der ursprünglich Autor – als ich – und die Lizenz dabei genannt wird). Dabei spielt es keine Rolle, ob des eine Dropbox, eine Facebookgruppe oder eine eigene Homepage ist – verbreitet Mia nach Lust und Laune weiter!
  • das Heft bearbeiten (darum biete ich auch immer die Quelldateien mit an).
  • die Bearbeitung wiederum veröffentlichen.
  • die Hefte – ob gedruckt oder als PDF – verkaufen.

Mir ist vor allem wichtig, dass Mia eine weiter Verbreitung hat. Dabei ist es mir egal, auf welchem Weg Mia durch die Welt kommt.

Mia-SchriMal-1

Dieses Heft im Wiki der ZUM herunterladen

Ordentlich Druck machen

Es ist nun ziemlich genau 3 Jahre her, dass ich im Forum des Zaubereinmaleins und in diesem Blog zu einer gemeinsamen Entwicklung eines Mieze-Mia-Knobelheftes für Klasse 1 aufgerufen hatte. Damals kam es dann zu einer Sammelbestellung von 2500 Heften, so dass jedes der Hefte mit immerhin 60 Seiten nur 50 Cent kostete. Rückblickend ist dies noch immer ein tolles Projekt gewesen, auch wenn es mit einigem Aufwand verbunden war. Einzig die Qualität des Papiers hat mich im Nachhinein geärgert: auf dem leicht beschichteten Papier konnte man nur schlecht mit Blei- und Buntstiften schreiben.

In den letzten Wochen habe ich mich nun erneut mit professionellen Druckaufträgen für unsere Schule beschäftigt. Dabei bin ich auf eine Druckerei gestoßen, die günstige Druckaufträge auch in kleineren Mengen anbietet und dabei (Arbeits-)hefte auch auf „normalem Papier“ druckt, auf dem man dann auch sehr gut schreiben kann (und das Geschriebene auch ausradieren kann). Die damaligen Traumpreise von 50 Cent pro Heft kann man dort zwar erst ab einer recht hohen Bestellmenge erreichen, aber dennoch sind die Preise u.U. attraktiver als die Bestellung eines Heftes aus diversen Verlagen, immerhin kosten diese auch gerne mal 5€ und mehr:

Auflage Gesamtpreis Pro Stück
30 Stück 96,53 € 3,22 €
60 Stück 161,72 € 2,70 €
90 Stück 229,52 € 2,55 €
300 Stück 530,38 € 1,77 €
500 Stück 591,31 € 1,18 €
1000 Stück 950,69 € 0,95 €
1500 Stück 1128,00 € 0,75 €
2000 Stück 1305,00 € 0,65 €
3000 Stück 1664,69 € 0,56 €

Quelle: https://www.online-druck.biz/shop/broschueren-hefte-prospekte.html

Für die Beispielpreise bis 1000 Stück habe ich 120g-Naturpapier gewählt (A5quer) und einen Umschlag aus 300g-Munkenpure ohne Scheuerschutz. Ab 1000 Stück habe ich 150g-Naturpapier genommen und einen Umschlag aus 300g-Bilderdruckpapier.

Warum ich das jetzt alles schreibe? Ich habe die Quelldateien geringfügig überarbeitet und im Wiki der ZUM veröffentlich: Mieze Mia bei der ZUM. Dort gibt es jetzt auch eine druckfähige Version, die bereits die Beschnittzugaben enthält. Mit dieser Datei kann jeder auf dieser Seite (https://www.online-druck.biz/shop/broschueren-hefte-prospekte.html) seine Bestellung aufgeben. Zudem haben ich (natürlich) auch die Quelldateien dort hochgeladen, so dass jeder noch selbst Änderungen vornehmen kann, ehe das Heft bestellt wird. Vielleicht kommt es ja auch nochmal zu einer Sammelbestellung?

Zudem würde ich die Idee des Knobelheftes ggf. wiederbeleben wollen … immerhin fehlen noch Versionen für die Klassen 2 bis 4. Ideen für Aufgabenformate oder fertige Seiten nehme ich gerne entgegen. Auch Überarbeitungsvorschläge für das erste Heft sind willkommen … es handelt sich ja um offenes Lernmaterial.

Alle machen Selfies, aber niemand will sie sehen

Kurz vor Jahreswechsel bin ich über einen interessanten Artikel in der Welt gestolpert, der zuvor schon im schweizerischen Tagesanzeiger auftauchte: Alle machen Seflies, aber niemand will sie sehen.

Zuerst las ich den Artikel nur aus persönlichem Interesse, dann mit dem Social-Media-Auge eines Lehrers, um ggf. zu prüfen, was man auf den Elternabenden und im Medienkurs zu dem Thema sagen könnte. Schließlich stolperte ich über einige Aussagen und dachte mir: ja, so tickst du mit deinem Blog manchmal auch:

Unsere Wahrnehmung verschiebt sich. Es zählt nicht mehr der Moment, sondern die Reaktion der anderen. Parallel zum Erlebnis sind viele gedanklich schon in den sozialen Netzwerken, überlegen, wie sich das Erlebte dort präsentieren lässt, welche Art von Foto die meisten Likes ernten wird. Das Erleben selbst kommt dann mitunter zu kurz. (S. Diefenbach auf welt.de)

Manchmal ertappe ich mich auch dabei, dass ich nicht unbedingt über das blogge, was gerade ansteht, sondern darüber, was ggf. viele „Klicks“ produziert. Und das Produzieren von Klicks geht erstaunlich gut: Schreibe im Titel etwas von Material und/oder kostenlos und man erhält deutlich mehr Zugriffe, als wenn der Titel irgendetwas Theoretisches vermuten lässt. Wenn man im obigen Zitat nun „Moment“ durch „Unterricht“, „Material“ oder „didaktische Überlegung“ austauschen würde, wird dann evtl. ein Spiegel für die „Grundschulbloggerszene“ daraus?

Nun mag man mir (wieder) vorwerfen, dass ich „die Grundschulblogger“ nicht mag und „bashe“, aber Fakt ist, dass inzwischen sehr offen und unverhohlen um Likes gebuhlt wird. Auf konkrete Beispiele verzichte ich … das habe ich aus der Vergangenheit gelernt.

Und das erhöht den Druck: Die Möglichkeit schafft Stress. Und durch das System mit den Likes findet zudem eine Entwertung statt: Am Anfang freut man sich über jedes einzelne Like, aber irgendwann gewöhnt man sich daran, die Likes werden zur Sucht, und wenn man plötzlich keine Likes mehr bekommt, ist es ein negatives Erlebnis. (S. Diefenbach auf welt.de)

Auch dies wurde in der Vergangenheit an verschiedenen Stellen kommuniziert: es mangele an Likes, an Dankes oder an aufmunternden Kommentaren. Ein anfängliches Goodie wird inzwischen eingefordert. Auch ich erwische mich mitunter dabei, dass ich beim Schreiben eine Erwartung aufbaue, wie viele Likes, Retweets oder Kommentare ein Beitrag wohl haben wird und dann zumindest mal erstaunt bin, wenn dies nicht so ist. Dabei ist die rationale Sicht auf die Dinge so einfach: eine gute Unterrichtsidee ist auch noch gut, wenn sie keine Likes bekommt … und umgekehrt.

Vielleicht ist es ein brauchbarer Vorsatz, sich von den Erwartungshaltungen zu lösen (der eigenen und der der anderen) und sich bei der Entwicklung von Unterricht wieder auf die 27-300 Nasen zu konzentrieren, denen man jeden Tag gegenübertritt und deren Like aus einem Lächeln oder im besten Fall aus einem Lernfortschritt besteht.

 

Grüffelo, Grüffelokind und Stockmann

Das ZDF hat am Heiligabend drei wunderbare Animationsfilme zu Büchern von Axel Scheffler und Julia Donaldson gezeigt: der Grüffelo, das Grüffelokind und Stockmann. Die Filme sind jeweils 30 Minuten lang, halten sich sehr eng die Buchvorlage und sind technisch wie auch erzählerisch hervorragend umgesetzt. Man kann sie derzeit noch für 3 Tage in der Mediathek ansehen. Mit dem kostenlosen Programm „Mediathek View“ kann man sich die Filme auch legal auf den eigenen Rechner herunterladen und dann weiter verwenden. Ich kann dies nur empfehlen!

Wequests und Lernpfade an einem MedienMontag

Heute war wieder MedienMittwoch an unserer Schule, der aufgrund von Terminengpässen auf einen Montag gelegt wurde. Nachdem wir uns schon mit unserer schulischen IT-Ausstattung, Filmen im Unterricht und Learningapps beschäftigt hatten, ging es heute dann um Webquests, Lernpfade und die Wissensforscherhefte.

Bei der Vorbereitung geriet ich ins Stocken: Sind Webquests noch zeitgemäß? Macht überhaupt noch irgendwer Webquests? Immerhin erfand Bernie Dodge die Methode vor 21 Jahren, was in IT-Jahren eine halbe Ewigkeit ist. Im Jahr 1995 gab es keine Tablets oder Smartphones und die meisten Grundschulen kannten Internet nur vom Hörensagen. Dinge, die damals „voll im Trend lagen„, nutzt heute kein Mensch mehr. Warum also Webquests?

Gleichwohl könnte man aber fragen: Wer hat eigentlich überhaupt schon Webquests in der (Grund-)schule eingesetzt, eine Arbeitsform, bei der es darum geht, dass die Informationen und Materialien, die das Internet bietet, und die Möglichkeiten zur Bearbeitung von digitalen Informationen, die durch Computer eröffnet werden, für problem- und handlungsorientiertes Lernen genutzt werden? An welcher Schule spielen das Internet und digitale Medien überhaupt eine einigermaßen wichtige Rolle (sieht man Antolin und der Lernwerkstatt ab)? Oder sind wir in der Schule vielleicht doch noch eher im Jahr 1995 zu Hause? Findet Internet und Digitalisierung noch immer nur als Randnotiz statt? Laufen bei uns nicht noch immer etliche PCs mit Windows 95? Gilt an Grundschulen nicht noch immer: keine Tablets, keine Smartphones und Internet nur vom Hörensagen?

Ich selbst habe in den letzten Wochen zwei Webquests zu erneuerbaren Energien angeboten und die Schüler daran arbeiten lassen und gemerkt, wie wichtig das ist. Recherchieren will eben auch gelernt sein, vor allem wenn man ganz gezielt Informationen braucht. Eine Internetseite (Hypertext) zu lesen und zu verstehen ist etwas ganz anderes, als einen Sachtext zu lesen und zu verstehen. Einen Filmclip zu sehen, Informationen aus dem Gesehenen zu extrahieren und dann weiterzuverarbeiten muss gelernt werden. Die Kinder verbringen zwar immer mehr Zeit vor Youtube & Co, das sorgt aber scheinbar noch lange nicht dafür, dass Filme besser verstanden werden. Konsum und Lernen sind zwei recht verschiedene Dinge. Am Ende gab es Zweifelsohne viele Ergebnisse dabei, die zeigten, dass bei der Arbeit mit Webquests tolle Lernerfolge erzielt werden können. Aber für einige Gruppen war es auch ein Aha-Erlebnis, zu sehen, dass Internet und Computer auch Arbeit und Anstrengen bedeuten kann.

Letztlich kam ich zu dem Schluss, dass Webquests auch im Jahr 2016 noch einen wichtigen Beitrag zur Medienkompetenz leisten können. Daher wollte ich sie im MedienMittwoch anbieten, zumal man inzwischen zahlreiche fertige Webquests im Netz findet. Den MedienMittwoch wollte ich allerdings nicht als schnöden Vortrag gestalten, sondern in Form eines Wissensforscherheft. Auf diese Weise konnten sich die Kollegen auch direkt mit den neuen Tablets vertraut machen. Mit (mehr oder weniger offener) Recherche sollten sich die Kollegen mit Hintergrundinformationen beschäftigen, aber auch selbst Webquests und Lernpfade ansehen und bewerten. Daraus entstand am Ende eine angeregte Diskussion, die direkt im Thema für den nächsten MedienMittwoch endete: Webquests und Lernpfade in WordPress erstellen. Ich freue mich schon drauf.

Für alle Interessierten biete ich das kleine Heft zum Download an. Dort sind auch zahlreiche Links zu dem Thema verzeichnet. Es taugt auch für Lehrkräfte außerhalb unserer Schule zum Selbststudium: Webquest.pdf (122 Downloads)

Lernpfade und Webquests in WordPress gestalten

Seit etwa einem halben Jahr bin ich nach etlichen Vorüberlegungen dabei, eine Kinderseite für unsere Schule aufzubauen und zu gestalten. Die Seite soll eine Art „Lernplattform light“ werden. Schon seit Jahren arbeite ich immer wieder am Thema Lernplattformen (die Älteren werden sich ggf. an das Mäuselabor erinnern, welches mir sogar einen Preis einbrachte). Leider hat sich mein „Vorzeige-Projekt“ aus verschiedenen Gründen nicht etablieren können, so dass ich immer wieder mit Alternativen experimentiere. Inzwischen denke ich, dass ein (WordPress-)Blog und ein Klassenraum bei Learningapps an der Grundschule viele Aufgaben einer großen Lernplattform übernehmen kann, dabei aber wesentlich einfacher zu administrieren und nutzen ist (und dazu noch fast kostenlos).

Auf diese Weise gibt es auf „unserer“ Kinderseite schon diverse Lernspielergänzungen zum Unterricht, Berichte aus den Klassen und eine Wunschecke für die Schulbücherei. Bei Learningapps tauschen sich die Kinder in ihrem Klassenbereich in Chats, Notizbüchern und Pinnwänden aus oder halten wichtige Termine fest. Auf diese Weise erwerben sie (ganz nebenbei) schon einige Kompetenzen aus dem MedienpassNRW.

Nun aber zum eigentliche Thema dieses Beitrags. Ich wollte nun neben „einfachen“ Lernspiele auch „komplexere“ Lernpfade in die Seite integrieren, also ein digitales Stationenlernen. Diese gibt es bereits fertig zu verschiedenen Themen an verschiedenen Stellen im Internet. Ich wollte jedoch einen eigenen, individuell gestalten Pfad erstellen und diesen direkt in die Kinderseite integrieren. Dazu habe ich mir ein WordPress-Plugin gesucht, dass Inhalte einer Seite in Tabs darstellen kann. Fündig wurde ich bei Tabby Responsive Tabs. Mit Hilfe dieses Plugins kann der Abschnitt einer Seite mit Hilfe von recht einfachem Code in Tabs aufgeteilt werden. Diese Tabs werden auf einem großen Bildschirm horizontal dargestellt, auf Smartphones oder kleinen Tablets vertikal. Mobile Geräte werden also (anders als bei anderen Lösungen) nicht benachteiligt. Dies war exakt das, was ich mir erhofft hatte.

Schritt 1


So sieht ein Beispiel aus. Das kannst du auch ganz einfach selbst einrichten!

Schritt 1


Lade das Plugin herunter.

Schritt 2


Lade es hoch und installiere es.

Schritt 3


Aktiviere es.

Die genaue Funktionsweise ist auf der oben verlinkten Informationsseite zum Plugin sehr gut erklärt. Es muss nur ganz wenig Shortcode in die Seite integriert werden, den Inhalt der Tabs kann man ganz normal im Editor erstellen. Dabei kann man auch Bilder, Videos oder Iframes in die Tabs integrieren.

Auf diese Weise lassen sich nicht nur Lernpfade, sondern auch Webquests sehr einfach und elegant in WordPress erstellen und integrieren. Auch für fertige Webquests gibt es im Internet diverse Quellen.

Für etwa 25€ bietet der Hersteller noch ein Addon an, mit dem sich die Tabs einfacher (und schöner) gestalten lassen. Ich habe dieses Geld investiert, grundsätzlich könnte man das Plugin aber auch so nutzen.

Ein erstes, mehr oder weniger fertiges Beispiel für einen Lernpfade habe ich hier verlinkt.

Bei der Erstellung des Webquests habe ich übrigens einen tollen Fundus für Rechtschreibübungen auf der Seite Learningapps entdeckt: die Apps aus dem Projekt Iderblog.