Über den (Un)Sinn von Lapbooks

Ich habe schon zig mal einen Beitrag über Lapbooks begonnen und dann doch wieder verworfen. Am Ende des Schreibens bin ich mit dem Ergebnis auch nicht wirklich zufrieden. Ich veröffentliche es trotzdem, um Raum für Diskussionen zum Thema zu geben.

Lapbooks waren/sind ein kleines Hype-Thema in der Grundschule. Innerhalb der Filterblase der Grundschulblogs sind diese relativ wenig umstritten. Man feiert sich gegenseitig für (optisch) besonders gelungene Gestaltungen. Verlässt man diesen Bereich jedoch, dann finden sich durchaus Stimmen, die die in Deutschland relativ junge Präsentationsmethode äußerst kritisch reflektieren. Ich konnte mit dieser Methode nie so richtig warm werden. Jedoch habe ich meine Gedanken zu dem Thema nie in einen „runden“ Artikel bringen können. Aber eine aktuelle Veröffentlichung im Verlag an der Ruhr schreit geradezu nach einer kritischen Betrachtung.

Was sind Lapbooks und woher kommen sie?

Wer google zum Thema Lapbooks befragt, landet relativ schnell bei der amerikanischen „Homeschooling-Szene“. Dort werden Lapbooks als eine Sammlung von Minibüchern umschrieben. Zu einem Oberthema werden verschiedene Teilbereiche in Minibüchern oder Klappelementen dokumentiert und dann in einem großen Faltbuch (dem eigentlichen Lapbook) gesammelt. Schaut man sich die dortigen Beispiele genauer kann, dann könnte man überspitzt sagen, dass dort übermotivierte Mütter versuchen, sich gegenseitig mit ihren Bastelkünsten zu übertrumpfen.

Verglichen mit den bereits bekannten Arbeitsmethoden ist ein Lapbook gewissermaßen ein „Lernplakat 2.0„. Aus meiner Sicht bietet das Lapbook gegenüber dem Lernplakat folgende „Vorteile“:

  • durch die Verwendung der Minibücher erreicht man automatisch eine (räumliche) Strukturierung der Inhalte und somit eine größere Übersichtlichkeit
  • man hat deutlich mehr Platz zur Verfügung. Allerdings muss somit auch deutlich mal Inhalt generiert werden.
  • Ferner bedienen die verwendeten Klappen einen gewissen Entdecker- oder Spieltrieb, wodurch sowohl im Entstehungsprozess, als auch bei der Rezeption des Buches eine erhöhte Motivation zu vermuten ist.
  • Zuletzt besteht durch die Verwendung der „interaktiven“ Faltelemente auch die Möglichkeit, diese geschickt mit dem Inhalt zu verknüpfen. Dadurch wird die Gestaltung eines Lapbooks natürlich deutlich komplexer, da ich nicht nur Inhalte erarbeiten und verschriften muss, sondern auch für jeden Inhalt eine möglichst passende Präsentationsform auswählen muss.

Auf das Basteln reduziert

Sieht man sich nun an, wie diese importierte Idee umgesetzt wird, dann erhält man den Eindruck, dass bei der Arbeit mit Lapbooks der eigentliche Unterrichtsgegenstand mitunter auf eine reine Bastelarbeit reduziert wird: vorausgefüllte Elemente müssen ausgeschnitten und aufgeklebt werden. Die kreative und kognitive Eigenleistung der Kinder ist dann nur noch grob zu erahnen, vielmehr stehen die Kompetenzen der Lehrkraft im Vordergrund, die die Inhalte selbst zusammengefasst und optisch aufbereitet hat. Gleichwohl gibt es auch Beispiele, bei denen das Oberthema lediglich vorstrukturiert und auf verschiedene Faltbücher verteilt wurde, die dann noch (mehr oder weniger frei) mit Inhalten gefüllt werden müssen. Jedoch müsste man auch hier prüfen, in welchem Verhältnis Bastelzeit und Lernzeit bzw. Bastelarbeit und eigenaktive Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand zueinander stehen. Besteht die Arbeit mit dem Lapbook ggf. dann nur noch daraus, dass man „ausgefüllte Arbeitsblätter“ ausschneidet, faltet und aufklebt (die man früher einfach abgeheftet hat), oder müssen sich die Kinder wirklich noch aktiv mit den Inhalten auseinandersetzen?

Die eierlegende Wollmilchsau?

Eingangs erwähnte ich bereits, dass mich eine aktuelle Veröffentlichung aus dem Verlag an der Ruhr zum Schmunzeln brachte. Dort wird ein Lapbook zum Thema „Das bin ich“ vorgestellt. Teil der Publikation ist auch ein wenig Theorie. Glücklicherweise kann man den Theorieteil in der Produktvorschau vollständig lesen. Dort werden über Lapbooks folgende Dinge formuliert:

Die Erstellung eines Lapbooks kann in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen und eignet sich dadurch auch für den inklusiven Unterricht. (Blumhagen 2016, S.4)

Für das entdeckende Lernen sollten verschiedene Formate von Minibüchern ausgewählt werden […], um beim Betrachter Neugier zu wecken. (Blumhagen 2016, S. 6)

Jerome Bruner wäre mit Sicherheit erstaunt, wie entdeckendes Lernen inzwischen interpretiert wird.

Das Lapbook bietet natürlich Möglichkeiten zur individuellen Förderung und lässt sich damit auch in inklusiven Kontexten einsetzen. Material wird ja heute leider stets als „Inklusionsgeeignet“ angepriesen, um die Absatzzahlen zu erhöhen. Aber im Grunde ist doch jede andere Präsentations- oder Arbeitsmethode auch „inklusionsgeeignet“. Wenn ich Kinder ein Lernplakat, ein eBook oder eine Internetseite zu einem Thema gestalten lasse, dann kann ich auch dort in verschiedenen Sozialformen arbeiten, das Quellenmaterial differenziert aufbereiten oder das zu erstellende Lernprodukt individuell vorstrukturieren. Hier kann das Lapbooks nicht mehr (aber auch nicht weniger) als andere Methoden. Aber als Buzzword darf die Inklusion natürlich nicht fehlen …

Das Lapbook als Lernportfolio

Basierend auf diesen Gedanken und meinen Beobachtungen habe ich selbst das Lapbook zuletzt als eine Art „Lernportfolio“ eingesetzt. Klassenfahrtsbedingt haben wir uns im Unterricht mit dem römischen Reich beschäftigt. Nachdem das Vorwissen überprüft und gesammelt wurde, habe ich einen Überblick gegeben, welche Teilbereiche zum Thema gehören können bzw. welche Teilbereiche obligatorisch (und ggf. gemeinsam) behandelt werden müssen. Weitere Bereich durften die Kinder nach eigenen Interessen wählen. Darauf aufbauend haben sich die Kinder Fragestellungen überlegt, die sie im Rahmen der Arbeit klären wollten. Diese wurden auf dem Deckel das Lapbooks notiert (die Anregungen hierzu entstammt aus dem Band „Sachunterricht“ der Schriftenreihe „Pädagogische Leistungskultur“ des Grundschulverbands). Darauf aufbauend haben die Kinder recherchiert (digital und analog), Stichpunkte erstellt und dann in Klappelementen im Lapbook dargestellt. Hierzu stand eine kleine Auswahl an Blankoelementen zur Verfügung. Zur Differenzierung habe ich bestimmte Texte vorausgewählt, vereinfacht oder auch Elemente des Lapbooks vorstrukturiert. Die gesamte Arbeit war recht aufwändig und komplex und brauchte regelmäßige Reflexion über den Arbeitsprozess und die (Teil-)Lernprodukte. Die Ergebnisse waren individuell sehr unterschiedlich, jedoch würde ich behaupten, dass die individuelle Leistung und das individuelle Interesse jedes Kindes erkennbar war. Demgegenüber wurde auch sehr viel Zeit investiert. Die aufgabenteilige Erstellung von Lernplakaten in Kleingruppen mit anschließender Präsentation hätte vermutlich weniger Zeit in Anspruch genommen. Wodurch der größere und nachhaltigere Lern- um Kompetenzzuwachs erreicht werden könnte … das vermag ich nicht zu beurteilen.

Fazit

Den Hype teile ich noch immer nicht. Und meine kritische Haltung gegenüber dem, was hier und da zu dem Thema geschrieben und veröffentlicht wird, behalte ich auch weiter bei. Die Arbeit mit Lapbooks darf nicht nur aus dem Ausschneiden und Aufkleben vorgefertigter Elemente bestehen, auch wenn das Ergebnis dann vielleicht sehr hübsch sein mag. Interessanter als die Frage der optischen Gestaltung finde ich daher die Fragen der didaktisch-methodisch sinnvollen Verwendung im Unterricht und der prozess- und produktorientierten Leistungsrückmeldung eines Lapbooks. Hierzu findet man leider noch nicht viel. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Quellenangabe der Zitate:

Blumhagen, Doreen (2016): Mein „Das bin ich!“-Lapbook. Kopiervorlagen zum Schneiden, Falten und Weitergestalten. Mülheim: Verlag an der Ruhr.

Das könnte Dich auch interessieren...

13 Antworten

  1. cubi sagt:

    Danke, Florian, ich hab es ja recht einfach auf dem werbenden Blog benannt, aber darauf keinerlei Reaktion erhalten … Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde viele Lapbooks auch hübsch anzusehen. Aber das Kippen ins Basteln sehe ich auch als größten Nachteil.

  2. koritsi sagt:

    Hab mir ähnliche Gedanken gemacht.
    Im weitesten Sinn sind Lapbooks für mich „analoge Prezis“. Ich sehe darin absolut kein entdeckendes Lernen – zumindest nicht für den Gestalter, sondern einfach nur eine Form der Präsentation. Ich verwende sie eigentlich nur zur Vertiefung, mehr kann’s nicht.

  3. Andrea Hackl sagt:

    Hab mir ähnliche Gedanken gemacht.
    Im weitesten Sinn sind Lapbooks für mich „analoge Prezis“. Ich sehe darin absolut kein entdeckendes Lernen – zumindest nicht für den Gestalter, sondern einfach nur eine Form der Präsentation. Ich verwende sie eigentlich nur zur Vertiefung, mehr kann’s nicht.

  4. Angela sagt:

    Na, da hat sich wohl das doppelte Lottchen Gedanken gemacht… (s.o.)

    Auch ich habe mich mehr oder weniger krtitisch mit Vor- UND Nachteilen der Erstellung von Lapbooks beschäftigt. Ein Anreiz aus diversen Blogs hat meine Kollegin und mich aber (ich glaube vor allem mich) sehr davon überzeugt, dass es durchaus eine sinnige Erarbeitung des (selbst) erstanden Wissens ist. Meine Klasse und ich nehmen im Sachunterricht gerade das Thema „Lebensraum Wald“ durch. Mit einem Mindmap, dem Prüfen von Vorkenntnissen, vielen mitgebrachten Sachbüchern, Gegenstände, eigene Bilder und Kreationen begonnen, sind wir nun in der zweiten Phasen angekommen. In Einzel, Partnerarbeit oder Dreierteams wird eine werkstattähnliche Aufarbeitung des Themas durchgeführt. Meine Kids sind voll motiviert, stöbern in unserer Fortscher und Entdeckerkiste, lesen(!) in den Sachbüchern, sammeln ihre Informationen sowas von erigenständig, dass mir fast die Spucke wegblieb! Übrigens ein drittes Schuljahr.

    Das Gestalten des Lapbooks hat sie so angespornt, dass sie vollen Arbeitseinsatz freiwillig und mit großer Freude erbringen. Ich habe allerdings auch klare Regeln zur Gestaltung: dass es keine Bastelstunden werden, müssen zuerst Inhalte gesammelt und dokumntiert werden. Sämtliche „Basteleinlagen“ für das Lapbook liegen von meiner Seite aus bereit, sei es in kopierter Form oder als Schablonen.
    Ausgeschmückt, gemalt und fertig gestaltet darf erst dann werden, wenn alles inhaltliche so fertig ist, als könnten sie es schon präsentieren. Das Lapbook soll auch immer wieder als Hausaufgabe vervollständigt werden – bis zur Ausschmückung und Präsentation. Es soll und darf kein Kunstprojekt das seinesgleichen Sucht werden.
    Gestaltung ist daher für meine Bewertung auch nur ein im Verhältnis zu den Inhalten und der Präsentation ein kleines Kristerium – wenn auch für die Kinder sehr wichtig! Und das Auge isst bekanntlich mit. Finden die Kinder an ihrer Arbeit gefallen, fällt die Erarbeitung der Inhalte und die abschließende Präsenbtation um so leichter!
    LG Angela

  5. cubi sagt:

    Genau, Angela, deshalb – man hört an deiner Schilderung, das es wirklich zeitintensiv ist – kann man eben auch nicht ständig mit Lapbooks arbeiten. Ich denke, ein Thema pro Jahr lässt sich so umfassend aufziehen, dass genau diese intensive Auseinandersetzung plus Gestaltung erreichen lässt. Ich finde, Lapbookerstellung sollte etwas besonderes sein und passt auch nur zu wenigen Themen wirklich gut.

    • Marion sagt:

      So sehe ich das auch. Ein Lapbook pro Schuljahr reicht.
      Auf jeden Fall würde ich das Thema Wald und Märchen auch immer wieder so angehen, da ich gesehen habe, dass die meisten Kinder sehr eigenständig und motiviert arbeiten und einen großen Lernzuwachs haben (zumindest in Klasse drei und vier).
      Das Lapbook ist sehr arbeits- und zeitintensiv, hat aber gegenüber anderen Werkstätten (Ich würde es ehr mit Werkstattarbeit als mit dem Erstellen eines Lernplakates vergleichen) den Vorteil, dass die Schüler sehr eigenständig arbeiten können und wesentlich mehr als nur das Abgefragte lernen.
      Für die Lapbookarbeit geeignet sind Themen, wo man sich Wissen durch Beschaffung von Informationen aneignen kann.
      Es gibt auch Themen die sich für die Lapbookarbeit überhaupt nicht eignen würden.

  6. Gryla sagt:

    Sehr geehrter Herr Erich und Kommentatoren,

    mit besonderem Interesse habe ich Ihren Blogeintrag gelesen und die anschließenden Kommentare verfolgt. Sie sprechen mir aus meiner noch ganz jungen Sicht (hab erst 2x mit Lapbooks gearbeitet) aus dem Lehrerherz. Die fachlichen Inhalte sollten keinesfalls den bastlerischen Aspekten unterliegen (im Sinne: ich schneide aus, klebe zusammen und bin fertig). Allerdings möchte ich die Anteiligkeit der Fächer Deutsch und Kunst etwas geraderücken. In meine Lapbookarbeit zum Thema Wald in Klasse 3 habe ich diese beiden Fächer konkret mit einbezogen. Im Deutschunterricht lasen meine Kinder den „Findefuchs“ von Irina Korschunow, ein sehr schönes Buch zur Fächerverbindung von SU und DEU. Der ästhetisch künstlerische Anteil oblag der farbigen Gestaltung der Lapbookelemente und auch der Anordnung und Präsention dergleichen. Aus Kunstlehrersicht sind das Ausschneiden und Gestalten der Elemente für eine dritte Klasse mitunter sehr anspruchsvolle Aufgaben. Die freie Gestaltung des Lapbookdeckels und der Einzelseiten sind für mich notenrelevante Themen des KU Unterrichtes. So konnte ich mit gutem Gewissen die 2x KU und 5x Deu pro Woche im Fächerverbund nutzen, um ein Lapbook zu gestalten. Das Ergebnis war für meine Kinder sehr viel mehr Wert als ein Poster o.a.. Mit Feuereifer wurde Präsentiert (auch hier gab es Noten) und Ausgestellt, jetzt liegen die stolzen Ergebnisse nach umfangreicher Sichtung durch die Eltern im Portfoliohefter.
    Für meinen Teil kann eine intensive Arbeit auch mal länger dauern, wenn die Inhalte es hergeben.

    Mit freundlichen Grüßen Gryla

    • Gryla sagt:

      entschuldigen Sie bitte ich meinte natürlich Emrich (blöde Rechtschreibkorrektur) …

    • Biggi sagt:

      Ich möchte mich hier zustimmend anschließen und ergänzen. Für mich bedeutet Lernen neben dem fach-inhaltlichen Lernen auch durchaus ein ästhetisches Lernen. Fachlichen Inhalt geordnet, interessant und ästhetisch aufzubereiten, sodass es den Leser neugierig macht, finde ich u.a. sehr wichtig. Nebenbei wir die Kreativität u. Feinmotorik geschult, die bei dem ein oder anderen Schüler von Nöten ist. Das bedeutet nicht, dass man zu allem ein Lapbook macht, ist aber eine motivierende Alternative zu anderen Formen der Präsentation.
      „Lehren heißt nicht, ein Fass zu füllen, sondern eine Flamme zu entzünden.“ (Heraklit)

  7. Katja sagt:

    Genau das wollte ich auch einwerfen! Grundschulunterricht ist immer vorfachlicher Unterricht und somit würde ich die Erstellung eines Lapbooks auch immer lernbereichsübergreifend sehen wollen! Ich habe bisher auch erst einmal ein Lapbook erstellen lassen (Thema Wiese) und die Gestaltung des Covers ebenfalls in den Kunstunterricht verlegt. Bestätigen kann ich die hohe Motivation der Schüler nicht nur zu „basteln“ sondern sich auch aktiv mit den Inhalten auseinderzusetzen.
    MFG
    Icke

  8. Arnie sagt:

    Das ist ja mal klasse, dass endlich wieder eine Diskussion zu einem sinnvollen Thema entsteht. Danke, lieber Florian für deine Denkanstöße! Auch ich habe unterschiedliche Erfahrungen mit Lapbookarbeit gemacht. Begonnen habe ich ursprünglich mal mit einem vom Kind frei gewählten Thema……irgendwie passend zu SU…war die Aufgabe. Ich versuchte das „Expertentum“ jeden Kindes abzuholen (klingt etwas hochtrabend…ich weiß). Aber diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Die Kinder recherchierten, brachten Ideen ein…ich lieferte lediglich die Blankoelemente, gab Tipps ,Struktur und war Helferin. Die anschließende Präsentation war unglaublich….eben, weil jeder hinter seinem Thema stand.
    Bei vorgefertigten Lapbooks besteht die Gefahr des gleichschrittigen Lernens viel mehr. Natürlich hängt das immer vom Geschick des Lehrers ab, aber ich habe da so meine Zweifel….Wichtig ist doch am Ende, dass sich jeder Gedanken macht, ob die Methode wirklich für die jeweilige Klasse geeignet ist und ob sie in Aufwand und Effektivität passt.
    Froh bin ich, dass wir uns austauschen, hinterfragen und auch eine vermeintlich tolle Präsentationsidee kritisch betrachten. Deshalb noch einmal DANKE für diesen Post!
    Beste Grüße von Arnie

    • Herrn Emrich Herrn Emrich sagt:

      Ich bin auch überrascht und dankbar, dass so viel themenzentrierte Diskussion entstanden ist. Daher auch einen Dank an alle KommentatorInnen!

  9. Andrea sagt:

    Ich kann nichts Neues beisteuern, sondern nur beipflichten. In meiner junger Lehrerkarriere habe ich pro Schuljahr ein Lapbook herstellen lassen. Ich denke auch, dass das ausreichend ist. Aus der Bibliothek habe ich mir passende Bücherkisten zum Thema zusammenstellen lassen und die Schüler haben wirklich motiviert und engagiert Informationen zusammengetragen. Das Thema (Weltall) war aber auch ein Schülerwunsch ;). Gut finde ich, dass die Schüler je nach Leistungsstand arbeiten können: 1-2 Sätze pro Klappe/ Unterthema oder eben sprachlich ausgefeilte Sachtexte. Durch die selbstständige Arbeit der Schüler hatte ich mehr Zeit, mit einzelnen Schülern über ihre Arbeit zu sprechen und/ oder Hilfe zu geben. Die Idee, (Benotung von) Deckblatt und Aufteilung der Elemente in den Kunstunterricht zu schieben, finde ich gut. Grüße, Andrea

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: