Rückschau auf den Chat

Gestern nun war es soweit. Der erste Chat bei Grundschulblogs ging über die Bühne. Zwischen 50 und 70 User waren mit dabei, wobei die meisten davon eher stille MitleserInnen waren. Die Zahl der aktiven Chatter würde ich mal auf 10 schätzen. Da ist definitiv noch Luft nach oben … wenn es denn einen zweiten Chat geben sollte. Hierzu wird Rückmeldung in den Kommentaren gerne gesehen. Auch zu der Frage nach der „optimalen“ Uhrzeit und dem nächsten Thema.

Hier kommt nun das vollständige Protokoll des Chats:

[2015-04-08 21:43:45] Gabi: Leider nicht mehr lange
[2015-04-08 21:43:32] Gast : Sehr cool…
[2015-04-08 21:43:23] PinguinJule: Neuer Entfernungsrekord, Gabi!
[2015-04-08 21:42:58] Gabi: Oh, da bin ich mit meinen spanischen Verhältnissen gerade mal zu spät dran. Dann eine Gute Nacht aus Andalusien…
[2015-04-08 21:42:08] Gast : Alleine diese Vielfalt an Orten ist doch genial….good night!
[2015-04-08 21:41:46] PinguinJule: Schönen Feierabend aus Frankfurt! 🙂
[2015-04-08 21:41:32] Gast Jenny: Danke an alle. War spannend zu lesen, auch wenn man kein Lehrer ist!
[2015-04-08 21:41:16] Gast Lena: Gute Nacht aus dem Emsland im Norden! 😉
[2015-04-08 21:41:05] Gast Marco: Gute Nacht aus HH 🙂
[2015-04-08 21:41:02] PinguinJule: Bin überrascht von der Männerquote! Fiel mir gerade noch auf 🙂
[2015-04-08 21:40:20] Gast Janina: Gute Nacht aus Kärnten 😉
[2015-04-08 21:39:57] PinguinJule: Gute Nacht in die Steiermark! 🙂
[2015-04-08 21:39:42] Gast : …und vielleicht ja Nähe;-)
[2015-04-08 21:39:30] Gast : Gute Nacht an alle in der Ferne!
[2015-04-08 21:39:19] PinguinJule: Prima!
[2015-04-08 21:39:19] Gast Lena: der RS-Unterricht und dessen Bewertung und Diagnose ist ein großes Feld, vielleicht sollte man mal einen Chat z.b. nur zu Materialien und dann nur zu Bewertungsmaßstäben machen usw.?!
[2015-04-08 21:39:13] Gast : Achso…dann sind wir ja eh gleicher Meinung!
[2015-04-08 21:38:45] PinguinJule: @Gast: So meinte ich Anlass nicht. Ich meinte, dass man die Kinder einen Grund gibt, richtig zu schreiben. Z.B. weil man ein Klassenbuch macht. Dann kann einer Geistergeschichten und ein anderer ein Gedicht schreiben. Aber sie haben ein Ziel.
[2015-04-08 21:38:06] Gast Janina: Sehr gut!! – Danke für deine/ eure Mühe!!
[2015-04-08 21:37:26] Grundschulchat: Ja, den gibt es!
[2015-04-08 21:37:23] Gast : Mit Anlass meine ich: Geburtstag, Ostern, Weihnachten…aber vielleicht will das Kind gar nicht über das schreiben, weil es z.B.: der neue Keller des Nachbarn mehr interessiert!
[2015-04-08 21:36:58] Gast Janina: Ich bin nur mit dem Handy online – wird es einen Blogeintrag zum Nachlesen geben?
[2015-04-08 21:36:39] Grundschulchat: Damit möchte ich schonmal vielen Dank an alle TeilnehmerInnen sagen!! Mir hat es Spaß gemacht …. und noch ist es nicht vorbei 😉
[2015-04-08 21:36:12] Gast Bella: Ich gebe auf: mit dem Handy komme ich nicht mit, PC habe ich hier nicht und das Töchterlein schläft endlich. Ich lese nach dem Urlaub nach…
[2015-04-08 21:36:01] PinguinJule: @ Gast: Wie meinst du das?
[2015-04-08 21:35:44] Gast : Nein, ich finde nicht, dass man es an „Anlässe“ binden sollte, sondern differenzieren;-)
[2015-04-08 21:35:39] Grundschulchat: Frage 7: Welche Tipps, Fragen und Anmerkungen bewegen dich noch?
[2015-04-08 21:35:37] Grundschulchat: Der Vollständigkeit wegen kommt noch die letzte Frage.
[2015-04-08 21:35:22] Gast Janina: @bella Hätte auch Interesse !
[2015-04-08 21:34:56] PinguinJule: Vielleicht sollte man statt kindgerechter“Themen“ lieber „Anlässe“ sagen. Wenn die Texte zur Veröffentlichung sind, ausgehängt oder ein Buch daraus gemacht wird, ist das interessanter als nur RS üben.
[2015-04-08 21:34:22] Florian Emrich: @Bella: Also ich auch 🙂
[2015-04-08 21:34:19] Gast : Naja: Müssen alle Kinder eine Geschichte über den Osterhasen schreiben? Provokant gesagt…aber was ist dabei, wenn jemand in diesem Moment eine Grusegeschichte spannender findet…
[2015-04-08 21:34:03] Gast Monika: @Bella Ich hätte Interesse
[2015-04-08 21:34:02] Florian Emrich: @Bella: Falsches Fenster 😉
[2015-04-08 21:33:55] Gast Niklas: A6: ReLV
[2015-04-08 21:33:41] Grundschulchat: @Bella: So ein Vergleich wäre mit Sicherheit mal interessant.
[2015-04-08 21:33:19] Gast Janina: @monika : bin ganz deiner Meinung !!
[2015-04-08 21:33:10] Gast Monika: @Gast Welche Themen schlägst du vor, die die Kinder WIRKLICH betreffen? Das kommt auch immer auf das Kind drauf an.
[2015-04-08 21:33:10] Grundschulchat: A6: http://www.amazon.de/WorT-orthografisches-Rechtschreibregeln-Handreichungen-Kopiervorlagen/dp/3060800235
[2015-04-08 21:32:50] Gast Bella: @ Florian: Darum habe ich es ja abgewandelt, reduziert. Bin aber leider totaler Einzelkämpfer. Ich glaube zwar, dass die RS-Leistungen meiner Klasse recht gut sind, habe aber weder Vergleichsmöglichkeiten, noch irgendwelche Anhaltspunkte, ob das an meinem Unterricht oder an dem guten Einzugsgebiet der Schule liegt. Bestünde bei anderen hier Interesse, gleiche Diktate und RS- Tests zu schreiben und freiwillig zu vergleichen, wie Klassen, die nach verschiedenen Konzepten arbeiten, abschneiden?
[2015-04-08 21:32:09] Gast Monika: Bei Karibu sind viele Regeln auch verwirrend z.b ie am Silbenende. Wenn die Kinder weiterschwingen sollen, hört man das h oft gar nicht (steht – stehen) viele Kinder sagen steen.
[2015-04-08 21:32:02] Patricia: Habe auch keine Geheimwaffe, aber mehr Zeit und für Rechtschreibung wäre notwendig, Eine Mischung aus reflektieren und regelmäßigem wiederholen wäre wohl notwendig.
[2015-04-08 21:31:55] Grundschulchat: A6: Das Würzburger Orthografisches Training: http://www.cornelsen.de/lehrkraefte/reihe/r-5673/ra/titel
[2015-04-08 21:31:55] Gast : Natürlich dann auch darüber sprechen…
[2015-04-08 21:31:43] Gast Penny: Regeln nicht, wohl aber Strategien und gemeinsam erarbeitete Kriterien. Dazu nutze ich Forschermittel (ebenso im Mathematikunterricht). Die Kinder kreisen ein, markieren, unterstreichen Stolperstellen.
[2015-04-08 21:31:40] Gast Sophia: Mit der Silbenmethode von Anfang an (ab der 1.Schulwoche der 1.Klasse) habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
[2015-04-08 21:31:17] Gast : Spannende und abwechslungreiche Geschichten schreiben lassen, die die Kinder WIRKLICH betrifft, berührt und mit denen sie sich identifizieren können. So wird auch der Wortschatz erweitert. Zusätzlich gibt es bei mir immer Geschichten, die vorgelesen werden….UNHEIMLICH wichtig!
[2015-04-08 21:30:52] Gast Lena: bei uns findet die RS nur noch zu 40 % in dem einen Drittel des Kompetenzbereiches „Schreiben und Texte verfassen“ statt!
[2015-04-08 21:30:46] Florian Emrich: A6: Gemeinsame Rechtschreibgespräche. In einem Text mit allen Kindern nach „Stolperstellen“ suchen und Begründungen finden, warum ein Wort geschrieben wird, wie es geschrieben wird.
[2015-04-08 21:30:39] Gast Marco: Regelmäßigkeit, Wort / Satz es Tages, immer wieder Üben / Anwenden der Rechtschreibstrategien
[2015-04-08 21:30:24] Gast Janina: Wir arbeiten mit Karibu und der Rechtschreibleiter (Finken)
[2015-04-08 21:30:09] PinguinJule: Sprache entdecken, mit Wörtern und Texten arbeiten. Keine Regeln büffeln.
[2015-04-08 21:29:38] Gast Janina: Geheimwaffe habe ich persönlich keine!
[2015-04-08 21:29:26] Gast Marco: Die Forschungsansätze verfolgen aber ja auch sehr unterschiedliche Ansätze. Wie geht’s denn nun richtig möchte man da manchmal fragen! Bei den Fobis am Lehrerinstitut äußern sich auch die Fortbilder vorsichtig so.
[2015-04-08 21:29:25] Florian Emrich: A6: (Fast) alles, was nur stur abgearbeitet wird, ohne darüber zu reflektieren bzw. nachzudenken, kann man sich sparen.
[2015-04-08 21:29:04] PinguinJule: Regelmäßigkeit!!!
[2015-04-08 21:28:40] Gast : Motivation und eine erhaltende Grundeinstellung in Bezug auf das Schreiben sind unerlässlich…immer wieder aufs Neue!!!
[2015-04-08 21:28:25] Gast Sophia: Bei uns liegt es im Ermessen jeder einzelnen Schule wie die 5 Deutschbereiche gewichtet werden.
[2015-04-08 21:27:49] Grundschulchat: Frage 6: Was sind deine Geheimtipps in Bezug auf Konzepte, Methoden und Material? Was wirkt, was kann man sich schenken?
[2015-04-08 21:27:35] Steffi: @pinguinjule: bei uns ist es geviertelt: lesen, hören, sprechen und sprachbetrachtung (grammatik und rechtschreibung)
[2015-04-08 21:27:34] Florian Emrich: @Marco: Wenn denn mal alle offen wären für das, was die Forschung so sagt.
[2015-04-08 21:27:06] Gast Penny: @Marco: Ich denke eine strukturierte Mischung machte ; ) Und vokalem: Mit den Kindern darüber sprechen. Sprache und Rechtschreibung gemeinsam durch die Lupe betrachten.
[2015-04-08 21:26:44] PinguinJule: @Steffi: Das kommt alles ins Mündliche mit.
[2015-04-08 21:26:41] Gast Marco: @PinguinJule: bei uns wird das noch ergänzt durch Sprechen/Gespräch (also 5-teilige Note)
[2015-04-08 21:26:18] Steffi: @pinguinjule: was ist mit lesen? und hören? und sprechen?
[2015-04-08 21:25:40] PinguinJule: Unsere Zeugnisnote besteht aus RS, Grammatik und Aufsatz zu gleichen Teilen.
[2015-04-08 21:25:38] Gast Marco: Ich denke die große „Rechtschreibverwirrung“ herrscht auch, weil auch die wissenschaftliche Forschung auch noch nicht wirklich weiß, wie denn nun am besten RS-Unterricht erfolgen sollte.
[2015-04-08 21:25:18] Florian Emrich: @Bella: Wenn man Stumpenhorst nach Vorgabe macht, dann bleibt im Deutschunterricht aber wenig Zeit für anderes 🙂
[2015-04-08 21:25:14] Gast Penny: @Florian: Das sehe ich genauso!!!
[2015-04-08 21:25:02] Gast Monika: Bei uns wird es auch in der Deutschnote immer unwichtiger.
[2015-04-08 21:24:11] Gast : Was ich zusätzlich so schlimm finde: Die NEUE Rechtschreibung;-) Da „pfuschen“ die Eltern auch noch hinein, weil sie glauben, dass sie im Recht sind…war ja früher so!
[2015-04-08 21:24:02] Gast Sarah: A5: im Ref dann schon, das Nein bezog sich auf die Uni. Sommer-Stumpenhorst wurde favorisiert.
[2015-04-08 21:23:55] Florian Emrich: A5: Es sollte sowohl im Studium, als auch am Seminar fest verankert sein. Theoretische Grundlagen an der Uni, die Beschäftigung mit (tragfähigen) Konzepten am Seminar. Und zwar für alle LAAs, dann nacher müssen ja auch alle Deutsch unterrichten.
[2015-04-08 21:23:27] Gast Bella: A5: Ja, meine Seminarleiterin war ein großer Stumpenhorst- Fan. Mein Problem: Das Material gab es an der Ausbildungsschule nicht. Die Schule selber hatte kein Konzept, aber das Kollegium hat eine Fortbildung zur HSP gemacht – ohne Konsequenzen für den Unterricht
[2015-04-08 21:23:13] Steffi: In der Schweiz Zählt die Rechtschreibnote circa 1/8 bis 1/4
[2015-04-08 21:22:44] Gast Lena: Rechtschreibung wird gleichzeitig immer unwichtiger auch in der Deutschnote(zumindest bei uns in Niedersachsen)
[2015-04-08 21:22:20] Gast Janina: A5: Als Studentin mussten wir einen Rs Test schreiben – damit war das Thema für die Profs. erledigt!!
[2015-04-08 21:22:08] Gast Sarah: A5 nein.
[2015-04-08 21:21:57] Gast Penny: NRW ändert es nun wieder: Jeder studiert sowohl Mathe, als auch Deutsch. Für das Referendariat suchst du dir jedoch wieder einen Schwerpunkt aus. Und gerade im Referendariat geht es doch um die so wichtige Praxis.
[2015-04-08 21:21:52] Gast Lena: Die Kinder lernen Wörter abzuleiten, in Silben zu zerlegen, zu verlängern und erarbeiten sich so die Rechtschreibung, indem sie lernen, z.B. aus welchen Wortstämmen die Wörter bestehen usw.
[2015-04-08 21:21:39] Gast Monika: A5: Nein
[2015-04-08 21:21:39] Gast Marco: @Penny: da stimme ich dir zu. Ich denke, dass mit zunehmender Berufstätigkeit auch zu Hause weniger Zeit darauf verwendet wird, sich in übender Form mit Rechtschreibstrategien auseinanderzusetzen.
[2015-04-08 21:21:36] Florian Emrich: A5: Aber Rechtschreibunterricht in Klasseundhat wiederum keine Rolle gespielt. Da musst man hoffen, dass man diesbezüglich in der Schule ausgebildet wurde.
[2015-04-08 21:21:00] Steffi: @Gast Lena: XD
[2015-04-08 21:20:56] Florian Emrich: A5: Am Studienseminar dann vor allem der Schriftspracherwerb nach dem Spracherfahrungsansatz.
[2015-04-08 21:20:35] Gast Lena: vor 30 Jahren: Schreib das so!!!
[2015-04-08 21:20:28] PinguinJule: In B-W hat RS in der Ausbildung nur theoretisch eine Rolle gespielt. Wie man es unterricht hat uns keiner verraten. Ein bisschen Diagnose haben wir gemacht.
[2015-04-08 21:20:27] Gast Penny: A5: NEIN! Mit Mathe als Hauptfach kam beim mir Deutsch zu kurz. Und das ist ein riiiiesen Problem.
[2015-04-08 21:20:18] Steffi: Bei mir kam die Rechtschreibung in denJahren nicht zur Sprache, nur die Grammatik. Ich weiss leider nicht wie das geht. Ich kenn auch nicht diese Freschmethode von der alle hier sprechen.
[2015-04-08 21:20:04] Florian Emrich: A5: An der Uni hat ich kein einziges Seminar zu dem Thema.
[2015-04-08 21:20:01] Gast Lena: Es geht um das Erlernen von Rechtschreibstrategien, also Lernen, warum wird das so oder so geschrieben!
[2015-04-08 21:19:56] Gast Marco: Nein! Rechtschreibdidaktik kam in meinen Seminaren nicht vor! (Uni HH)
[2015-04-08 21:19:24] Gast Penny: @Marco: Vielleicht liegt es daran, dass sich bei vielen Kindern auch die Grundvorraussetzungen geändert haben? Wenn ich manchmal höre, wie die Eltern sprechen, dann wundert mich doch gar nichts mehr…
[2015-04-08 21:19:16] Grundschulchat: Mit Blick auf die Uhr kommt nun Frage 5: Hand aufs Herz! Hat Rechtschreibdidaktik in deiner Ausbildung eine Rolle gespielt? Wurde im Seminar ein methodische Vorgehen „empfohlen“? Was sollte sich in der Ausbildung ändern?
[2015-04-08 21:18:19] Gast Penny: @Lena: Ich weiß gar nicht, wie es vor 30 Jahren funktioniert hat.
[2015-04-08 21:18:02] Gast Marco: @Lena: genau das habe ich auch in der Ausbildung gelernt, dennoch frage ich mich mittlerweile bei meinem zweiten Durchgang, weshalb die Rechtschreibleistungen immer weiter zurückgehen und das obwohl wir immer mehr individuelle Förderung machen usw.
[2015-04-08 21:17:32] PinguinJule: Stimmt! Man muss die Eltern ganz schön überzeugen, damit sie einem nicht ins Konzept pfuschen.
[2015-04-08 21:17:29] Steffi: Wie funktioniert diese Fresch Methode? Kenn die nicht.
[2015-04-08 21:16:53] Gast Penny: @Jule: Nun gut, ich will nicht sagen „so ist das Leben“, aber manchmal gibt es eben nur richtig oder falsch. Wichtig erscheint mir, immer wieder mit den Kindern darüber zu kommunizieren, es nicht einfach so stehen zu lassen. Was ist falsch gelaufen? Welche Strategien können beim nächsten Mal genutzt werden und helfen?
[2015-04-08 21:16:49] Gast Marie: Ja , aber es kann eine Lese und / oder Rechtschreibeschwäche sein. da liegt in meinen Augen der Unterschied.
[2015-04-08 21:16:25] Gast Lena: Ich finde es sehr frustrierend, den Eltern immer wieder deutlich machen zu müssen, dass Rechtschreiblernen (z.B. mit FRESCH) nicht mehr wie vor 30 Jahren läuft und es nicht hilft ein Fehlerwort 100mal abzuschreiben!
[2015-04-08 21:16:21] PinguinJule: Hier nach nicht: http://www.lrs-portal.net/legasthenie/unterschied/
[2015-04-08 21:16:03] Grundschulchat: Ich werfe hier dies ein: http://de.wikipedia.org/wiki/Legasthenie Demnach ist LRS und Legasthenie u.U. das Gleiche
[2015-04-08 21:15:37] Gast Bella: A4: Kombination von Lernwörterdiktaten, ungeübten Diktaten, Fehleranalyse in freien Texten, Klassenarbeiten, in denen Rechtschreibregeln erklärt und angewendet werden müssen ( u.a. auch Umgang mit dem Wörterbuch), Abschreibtexten
[2015-04-08 21:15:11] Gast Christian: Wollte sch
[2015-04-08 21:14:57] Gast Jule: und trotzdem ist es schwierig, die Kinder nicht zu entmutigen
[2015-04-08 21:14:52] Gast : So, jetzt aber weiter zu den eigentlichen Fragen, nicht dass wir schimpf bekommen;-)
[2015-04-08 21:14:40] Gast Christian: hab mich vertippt
[2015-04-08 21:14:37] Gast Lena: @Gast Herzlich Willkommen! 😉
[2015-04-08 21:14:26] Gast Christian: Ja, das s
[2015-04-08 21:14:25] Gast Penny: Der wäre?
[2015-04-08 21:14:06] PinguinJule: LRS und Legasthenie sind meiner Meinung nach was unterschiedliches
[2015-04-08 21:14:01] Gast : Wir ziehen um… Ich bin auch eine fähige Lehrerin;-)
[2015-04-08 21:13:39] Gast Lena: genau! 🙂
[2015-04-08 21:13:36] Gast Penny: Bei uns wird der Begriff Legasthenie gar nicht mehr benutzt. Wir sprechen von LRS und, falls diagnostiziert, einem Förderbedarf im Bereich Lernen. Erst DANN wird zieldifferent unterrichtet und beurteilt.
[2015-04-08 21:13:20] PinguinJule: Oder, dass der Schüler im Rechtschreiben KEINE Note bekommt. Notenschutz.
[2015-04-08 21:13:17] Gast Benjamin: Bei uns gibt es Kompensationsmöglichkeoten die amfang des sj festgelegt werden…
[2015-04-08 21:12:54] Gast Lena: @Gast; Nachteilsausgleich bedeutet, dass dem Schüler der z.B. Legastheniker ist bei Tests und Arbeiten bestimmten Hilfen zu stehen, z.B. mehr Zeit usw. Das gibt es bei uns in Niedersachsen
[2015-04-08 21:12:13] PinguinJule: Ach so, Österreich… da weiß ich es leider nicht. Die Steiermark ist schön. 🙂
[2015-04-08 21:11:42] Gast : Österreich : Stmk
[2015-04-08 21:11:31] PinguinJule: @ Gast: Aus welchem Bundesland bist du?
[2015-04-08 21:11:08] Gast : Nein, noch NIE davon gehört! Wir müssen bei den Schularbeiten eben bei allen anderen Bereichen 100 Punkte erreichen, damit wir positiv sind! Diktate müssen mitgeschrieben werden und sind natürlich IMMER negativ!
[2015-04-08 21:11:00] PinguinJule: Wir schreiben von drei Detuscharbeiten eine als Diktat. Die Kinder dürfen nach dem Diktieren so langen sie brauchen mit den Strategien überprüfen.
[2015-04-08 21:10:52] Florian Emrich: Dazu kommen „natürlich“ noch Abschreibtexte und die Bewertung der Rechtschreibung in den eigenen Texten.
[2015-04-08 21:10:18] Steffi: Wir in der Schweiz haben habenTeilnoten. Die Rechtschreibung fällt mit der Grammatik zusammen unter „Sprachbetrachtung“ Ich mache in der Regel Prüfungen zu den Wortarten oder ähnliches die ergeben dann dort eine note
[2015-04-08 21:10:04] Florian Emrich: A4: Wir schreiben zu einem größeren Teil Diktate inPhasen. Kinder mit einer gewissen Fehlerzahl üben die Fehlerwöerter nochmal, schreiben dann noch einmal und die Fehlerzahlen aus beiden Versuchen werden dann gemittelt.
[2015-04-08 21:09:52] Gast Lena: gibt es bei euch keinen Nachteilsausgleich?
[2015-04-08 21:09:36] PinguinJule: @ Gast: Das ist nicht schön für euch. Traurig…
[2015-04-08 21:09:10] Gast : das meine ich auch…leider zeigt die Realität ein anderes Bild. Mein Sohn ist Legastheniker und ich habe schon einen Marathon hinter mir…erfolgslos!
[2015-04-08 21:08:55] PinguinJule: Deshalb sollten Schule bei der Wahl des Schulbuches auch auf den Lehrerband achten. Damit ist auch Referendaren und Junglehrern gut geholfen!
[2015-04-08 21:08:47] Grundschulchat: Frage 4: Am Ende eines Schuljahres muss (oftmals) die Leistung der Schüler bewertet werden? Welche Instrumente der Leistungsmessung kennst/nutzt du?
[2015-04-08 21:08:44] Grundschulchat: Ich schmeiße mal eine neue Frage in die Runde:
[2015-04-08 21:08:17] PinguinJule: Aber wenn jemand als Legastheniker diagnostiziert ist, fällt er doch eh aus dem normalen Unterricht raus. Dann übt er doch speziell und differenziert.
[2015-04-08 21:08:07] Gast Lena: in welcher Form man dann den „FRust“ abfängt ist dann eine andere Sache
[2015-04-08 21:07:54] Florian Emrich: @Gast: Es geht doch nicht um Bewertung, sondern um Diagnostik.
[2015-04-08 21:07:52] Gast : Naja, leider nicht überall
[2015-04-08 21:07:44] Gast Christian: Eben
[2015-04-08 21:07:42] Gast Monika: Die meisten Schulbücher haben kein ordentliches Leherhandbuch.
[2015-04-08 21:07:30] Gast Lena: Legasthenikern steht doch ein Nachteilsausgleich zu!
[2015-04-08 21:07:06] Gast : Ich finde das nämlich für solche mehr als frustrierend, wenn sie sehen, was alles falsch ist und was angemessen wäre
[2015-04-08 21:06:53] PinguinJule: Ich finde ein Schulbuch mit gutem Lehrerband immer sehr hilfreich
[2015-04-08 21:06:50] Gast Monika: wo haben sie keine Chance?
[2015-04-08 21:06:41] Gast Christian: ?????
[2015-04-08 21:06:21] Gast : und Legastheniker haben dabei keine chance einen Erfolg zu verbuchen…
[2015-04-08 21:05:50] Florian Emrich: A3: Auch bei OLFA kommt nacher ein „Prozentrang“ raus, so dass man auch einen Anhaltspunkt hat, welche Fehlerzahl angemessen ist.
[2015-04-08 21:05:39] Gast Christian: Ich glaube,dass man nicht alles in der Ausbildung lernen kann – vielleicht kennenlernenDer Schulalltag machst aus – und dann muss man sich halt immer weiter orientieren und bilden. Das Internet machst möglich 🙂
[2015-04-08 21:05:00] Florian Emrich: A3: Ein weiteres Instrument zur Diagnose wäre OLFA. Da wird als „Basis“ ein frei geschriebener Text eines Kindes genommen und dann jeder Fehler in ein Schema klassifiiziert (also nach Fehlerart eingeordnet). Das ist sehr genau und differenziert, braucht aber enorm viel Zeit.
[2015-04-08 21:04:28] Gast Penny: @Grundschulchat: Ups : )
[2015-04-08 21:04:19] Gast Lena: Wir schreiben Rechtschreibüberprüfungen mit Diktat, Abschreibtext und Übungsteil
[2015-04-08 21:04:14] Gast Penny: Ich wurde auch nicht im Fach Deutsch ausgebildet, sondern in Mathe. Ich beschäftige mich dennoch sehr viel mit dem Thema. Ohne eigenes Interesse, eigener Motivation und kritischer Reflexion behaupte ich, dass der Unterricht gar nicht gut sein kann. Vermutlich spiegelt sich genau das in VERA wieder (wobei man auch VERA kritisch hinterfragen kann).
[2015-04-08 21:03:39] Gast Monika: Diagnostizieren: Ich kenne mich hier auch zu wenig aus und in der Ausbildung hat man dazu auch kaum etwas gehört.
[2015-04-08 21:03:11] Grundschulchat: Zur Ausbildung kommen wir gleich noch 🙂
[2015-04-08 21:03:10] PinguinJule: Schreibt ihr klassische Diktate? Oder wie benotet ihr Rechtschreibung?
[2015-04-08 21:02:42] Gast Christian: Ich lasse ebenfalls online auswerten – die Schule bezahlt
[2015-04-08 21:02:41] Gast : Um noch einmal auf die Ausbildung zurück zu kommen. Die ist noch nicht so lange her, aber viel haben wir da auch nicht gemacht. Uns wurde halt ein Lehrwerk vorgeschlagen, da die Vortragende davon die Autorin war;-( Deshalb mache ich zur Zeit gerade eine Zusatzausbilung zum Diagnostizieren. Mir ist das zu wenig!!!
[2015-04-08 21:02:13] Gast Lena: wird bei uns vom Schulträger finanziert der Zugang
[2015-04-08 21:01:52] Gast Christian: Ich benutze den HSP nur für die „Problemfälle“
[2015-04-08 21:01:49] Gast Lena: auswertung und Fördermaterial bekommt man dann durch seinen Zugang
[2015-04-08 21:01:45] Gast Marco: Wir nutzen auch die HSP (HH). Finanziert wird das aus dem selbst verwalteten Schuletat. Wir nutzen die Variante, die online ausgewertet werden kann – das empfinde ich als sehr hilfreich.
[2015-04-08 21:01:26] Gast Lena: ja, man könnte Aufgaben aber auch offline ausdrucken
[2015-04-08 21:00:59] PinguinJule: @ Gast Lena: Müssen die Kinder die Test dann am PC machen?
[2015-04-08 21:00:25] Gast Lena: um diesen Wust an Heften zu vermeiden sind wir komplett beim Diagnoseverfahren online und drucken nur die Fördermappen für die Kinder aus
[2015-04-08 20:59:52] PinguinJule: Wir rechnen die HSP über die Klassenkasse ab 1€ pro Kind und Test sollte das den Eltern doch wert sein
[2015-04-08 20:59:43] Patricia: 3: Wir benutzen gar keine dieser Tests, weil sich niemand damit auskennt, Bin erstaunt, dass so viele diese nutzen.
[2015-04-08 20:59:15] Florian Emrich: A3: Allerdings ist die HSP, wenn man sie nicht schwarz kopiert, relativ teuer. Im Grunde müsste einem das Schulministerium so ein Diagnose-Instrument stellen.
[2015-04-08 20:58:44] Gast Sarah: @penny: dass stelle ich seit einigen Jahren zunehmend und mit Schrecken fest. Schlecht ausgebildete Leute was Deutschunterricht angeht.
[2015-04-08 20:58:27] Gast : Hoppla: ich meinte Danke Florian
[2015-04-08 20:58:07] Gast : Danke;-)
[2015-04-08 20:57:55] Grundschulchat: Gut, ich drossle die Frequenz ein wenig 🙂
[2015-04-08 20:57:20] Florian Emrich: A3: Die Kinder schreiben ein festgelegtes Wortmaterial und dann wird nach gewissen Stellen im Wort geschaut, ob das Kind diese richtig geschrieben hat.
[2015-04-08 20:57:20] Gast Bella: 2a: Variationen über Sommer Stumpenhorsts Rechtschreibwerkstatt, d.h. ich habe die Kartei und Abschreibtexte, sowie Sortierpilaene von der Grundidee her übernommen und abgewandelt. Die Hefte vom Jandorf Verlag finde ich sehr gut. Ob sie einfach abgearbeitet werden oder sinnvoll in den übrigen Unterricht integriert werden, liegt ja wohl nicht an den Heften.
[2015-04-08 20:57:18] Gast Lena: deswegen haben wir HSP abgeschafft
[2015-04-08 20:57:12] Steffi: @sara, @penny oh ja, ich habe die Ausbildung erst gerade gemachtl. Uns hat man nicht beigebracht wie mach Rechtschreibung unterrrichtet. ich finde das nun im schulalltag sehr schwierig
[2015-04-08 20:57:01] Gast Monika: @Grundschulchat Mir geht das ein bisschen zu schnell mit den Fragen. Ich muss auch Zeit haben die Antworten zu lesen, zu überlegen und selbst etwas zu schreiben.
[2015-04-08 20:56:53] Gast Penny: Wir nutzen auch die HSP.
[2015-04-08 20:56:51] Gast Lena: Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Onlinediagnose vom Schroedel-Verlag gemacht! Dort wird für jedes Kind individuelles Fördermaterial zusammengestellt, nachdem der Test gemacht wurde!
[2015-04-08 20:56:45] Gast : und funktioniert wie…ich komme aus Österreich und die ist bei uns nicht publik;-)
[2015-04-08 20:56:13] Florian Emrich: @Gast: Hamburger Schreib Probe
[2015-04-08 20:56:08] Gast Heike: HAmburger Schreibprobe
[2015-04-08 20:56:06] Gast Benjamin: Wir verwenden standardisierte und nicht standardisierte Verfahren. Aus den Ergebinssen erstelle ich erste individuelle Förderprogramme.
[2015-04-08 20:56:01] Gast Penny: @ Sarah: Wo wir wieder bei dem Problem ankommen, dass die Ausbildung von Lehrkräften in diesem Bereich mit Sicherheit unzureichend ist.
[2015-04-08 20:55:59] Gast : Was ist HSP?
[2015-04-08 20:55:53] Gast Heike: Diagnosediktate nach s.st
[2015-04-08 20:55:45] Gast Monika: @Florian Ja, die Kinder können das Wort dann eigenständig korrigieren.
[2015-04-08 20:55:41] PinguinJule: Dito.
[2015-04-08 20:55:29] Florian Emrich: A3: Wir führen halbjährlich die HSP durch. Kinder unter einem gewissen Prozentrang werden in einem Förderkurs gefördert. Zudem werden zu „Schwachstellen“ differenzierte Übungen angeboten.
[2015-04-08 20:54:51] Gast Sarah: @penny: ich kenne leider viele, die so arbeiten!
[2015-04-08 20:54:44] PinguinJule: Hamburger Schreibprobe – aus den Ergebnissen stelle ich Übungen für die einzelnen Kinder zusammen
[2015-04-08 20:54:23] Gast Monika: Ich finde nicht, dass die Jandorfhefte ein „Abarbeiten“ sindDie Kinder müssen auch viel nachdenken z.b über Strategien. Sie müssen Texte abschreiben und über Groß- und Kleinschreibung nachdenken.
[2015-04-08 20:54:11] Gast Penny: Die Arbeit mit der Lernwörterkartei halte ich ebenfalls für sinnvoll und wird bei uns auch durchgängig ab dem zweiten Schuljahr praktiziert.
[2015-04-08 20:53:58] Grundschulchat: Frage 3: Welche diagnostischen Instrumente kennst und nutzt du? Und viel wichtiger: Welche Konsequenzen ziehst du aus den Ergebnissen?
[2015-04-08 20:52:46] Gast Penny: @Sarah: Das hat auch niemand behauptet.
[2015-04-08 20:52:30] Gast Benjamin: Aus den Fehlern lernen wir… mit Hilfe von Karteikarten…
[2015-04-08 20:52:20] Florian Emrich: A2b: Fehlerwörter werden in den Texten der Kinder mit den Lernwörterzeichen markiert. I.d.R. können die Kinder dann das Wort eigenständig korrigieren. Zudem kommen bestimmte Fehlerwörter in die Lernwörterbox.
[2015-04-08 20:52:17] Gast Penny: Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Ähnlich wie bei den Lies-Mal-Heften. Sicherlich kann es für Kinder sowohl motivierend, als auch demotivierend sein.
[2015-04-08 20:52:12] PinguinJule: Mithilfe der Strategien überprüfen die Kinder ihre Wörter und finden, wenn alles gut läuft, die Fehler selbst. Im Diktat geht das gut, bei freien Texten ist es schwierig.
[2015-04-08 20:52:12] Gast Monika: Meine Kinder arbeiten gerne mit den Jandorf Heften Rechtschreiben!
[2015-04-08 20:51:57] Gast Sarah: Vom Abarbeiten der Jandorfhefte lernt man noch nicht Rechtschreiben. Für mich auch eher ABM.
[2015-04-08 20:50:58] PinguinJule: Nicht von den Fehlern, von den Heften
[2015-04-08 20:50:43] PinguinJule: Die Kinder lieben es! Sie wollen immer mehr davon 🙂
[2015-04-08 20:50:39] Grundschulchat: Frage 2b: Welche Rolle spielen in „deinem“ Konzept die Fehler der Kinder? Wie wird damit gearbeitet?
[2015-04-08 20:50:28] Gast Penny: @PinguinJule: „Rechtschreiben“ heißen sie.
[2015-04-08 20:50:00] Grundschulchat: Diese Jandorf-Hefte kommen mir immer ein bisschen wie Strafarbeit vor 🙂
[2015-04-08 20:49:37] PinguinJule: Welche Jandorfhefte?
[2015-04-08 20:48:54] Gast Penny: 2a: Wir arbeiten auch mit Zebra von Klett. Die FRESCH- Methode finde ich gut, jedoch bietet mir Zebra, zumindest im ersten Schuljahr viel zu wenig. Als Ergänzung halte ich die Hefte aus dem Jandorf-Verlag für sinnvoll!
[2015-04-08 20:48:45] PinguinJule: Mir ist erst nach einiger Zeit bewusst geworden, wie wichtig der Umgang mit Silben ist. Wenn die Kids das gut beherrschen, können sie einen Großteil der deutschen Wörter schon richtig schreiben.
[2015-04-08 20:47:46] PinguinJule: In schlüssige Konzepte kann man sich gut einarbeiten. 🙂
[2015-04-08 20:47:44] Gast Monika: Wir arbeiten auch mit der Silbenmethode und Karibu.
[2015-04-08 20:47:00] Florian Emrich: A2a: Für neue Lehrkräfte ist das natürlich ersteinmal eine Umstellung bzw. recht viel Einarbeitung.
[2015-04-08 20:46:22] Gast Penny: A1b: Natürlich ist Rechtschreibung wichtig, trotz zahlreicher Hilfsmittel. Gründe: Anerkennung in der Gesellschaft, persönliche Kompetenz im Beruf, fördert das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit.
[2015-04-08 20:46:12] Patricia: 2a: Wir arbeiten zu Zeit mit der Silbenmethode und dem Lehrwerk Karibu
[2015-04-08 20:46:09] Florian Emrich: Wir haben einen strategieorientierten Ansatz. Gewissermaßen eine Eigenentwicklung. Im Blog habe ich es mal ausführlich vorgestellt: http://emrich.in/?p=243
[2015-04-08 20:45:32] PinguinJule: Wir arbeiten mit Zebra von Klett. Das orientierte sich an den FRESCH Rechtschreibstrategien. Sind sehr zufrieden damit. Ich finde es sehr sinvoll den Kindern Strategien an die Hand zu geben, anstatt Regel zu büffeln.
[2015-04-08 20:44:26] Grundschulchat: Frage 2a: In seinem neuen Band zur Rechtschreibung möchte der Grundschulverband 14 (!!!) Rechtschreibkonzepte vorstellen. Da kann es schwer fallen den Überblick zu behalten. Nach welchem Konzept arbeitest du?
[2015-04-08 20:44:04] Gast Sarah: a1b: auch mit Hilfsmitteln muss man umgehen lernen!
[2015-04-08 20:43:38] Gast Tom: A1: RS war in Studium und Referendariat nur Randerscheinung und auch bei aktuellen Fortbildungsangeboten praktisch nicht vorhanden.
[2015-04-08 20:43:27] Steffi: Wichtigkeit der Rechtschreibung: Ja, es ist wichtig. Ich habe selber Rechtschreibprobleme wegen der Schreiben wie Sprechen Methode. Jedes Mail muss ich durch den Duden im Internet jagen, längere Texte jemandem zum Lesen geben etc. Das ist extrem mühsam. Es gibt auch nicht wirklich gute Programme für die Rechtschreibkorrektur.
[2015-04-08 20:43:11] PinguinJule: Jule, Hessen, Klasse 4
[2015-04-08 20:42:43] Florian Emrich: A1b: Wenn ich mir ansehe, was für haarsträubende Fehler teilweise in Zeitungen, Aushängen, auf Schildern oder im Fernsehen gemacht werden, dann scheinen Hilfsmittel alleine ja nichts zu bringen.
[2015-04-08 20:42:36] Gast Bella: A1: an den Schulen, wo ich das beurteilen kann, hat es schon einen recht hohen Stellenwert, aber , wie Florian schreibt, fehlt es an einem Konzept, bzw. bei einzelnen Lehrerinnen, die sich fortgebildet haben, läuft es gut.
[2015-04-08 20:42:34] Gast Sarah: A1: ich sehe in meinem kollegialenumfeld die Probleme auch in Kl. 3/4, weniger im Anfangsunterricht.
[2015-04-08 20:42:28] Gast Penny: Das Problem liegt m.M. nach auch an der Ausbildung von Lehrkräften.
[2015-04-08 20:42:13] Gast Heike: Heike, Klasse 3/4 , NRW
[2015-04-08 20:42:00] Patricia: A1: Bei uns macht Rechtschreibung nur ca. 1/3 von einem Drittel des Deutschunterrichts aus. Da fehlt einfach die Übung.
[2015-04-08 20:41:56] Gast Birgit: Anja Kl.4 Stmk
[2015-04-08 20:41:14] Grundschulchat: Frage 1b: In Zeiten des digitalen Wandels gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die einem beim richtigen Schreiben helfen.Ist Rechtschreibung da überhaupt noch wichtig?
[2015-04-08 20:40:45] Gast Sarah: Anne, Kl. 1/2, Hessen
[2015-04-08 20:40:28] Steffi: Wenn man in der Schweiz das Lehrmittel ansieht, dann sind etwa 20 von ca 200 Seiten über Rechtschreibung. und das sind nur Seiten zum Nachschlagen. Es wird in den Lehrmitteln den Kindern nicht aktiv vermittelt.
[2015-04-08 20:40:08] Gast Lea: A1: RS hat ja auch nur noch einen kleinen curricularen Anteil! Das war früher anders!
[2015-04-08 20:38:59] Patricia: A1: Ich denke auch, dass die Rechtschreibung momentan einen zu geringen Stellenwert im Deutschunterricht hat, vorallem in Klassebis 4.
[2015-04-08 20:38:33] Florian Emrich: A1: Das liegt m.M. nicht daran, dass in Klassemit der Anlauttabelle geschrieben wird, sondern das in Klasse 2,3 unddann relativ konzeptlos gearbeitet wird.
[2015-04-08 20:37:56] Gast : Nein, ich will mal abwarten…hatte nämlich keine Zeit die Unterlagen von Florian zu lesen;-( Sorry, aber möchte auch gerne mitlesen
[2015-04-08 20:36:58] Florian Emrich: A1; Auch wenn die Medien mit ihrer Kritik an der falschen Stelle ansetzen, so denke ich schon, dass bzgl. Rechtschreibunterricht einiges im argen liegt
[2015-04-08 20:36:34] Gast Jenny: Jenny, ist am Thema interessiert und will deshalb mitlesen 🙂
[2015-04-08 20:36:09] Gast Bella: Und die übrigen 40 sind vielleicht nur da, falls Rechtschreibprobleme auftreten… ? 😉
[2015-04-08 20:35:30] Gast Annett: Penny, Klasse 1, NRW
[2015-04-08 20:34:59] Grundschulchat: Frage 1a: Die Medien beschwören schon seit Jahren die Rechtschreipkaterstrofe herauf. Von einigen Fachdidaktikern wird hierzu Kontra gegeben. Doch sollten die Ergebnisse von VERA 2014, wo 1/3 der Schüler nicht einmal den Mindeststandard erreichten, nicht Anlass zur Sorge geben?
[2015-04-08 20:34:57] Grundschulchat: Vielleicht traut sich der ein andere andere Gast ja noch später vorzustellen 🙂
[2015-04-08 20:34:44] Gast Tom: Thomas, 2. Klasse, By
[2015-04-08 20:33:13] Fabian: Fabian, nur da falls Technikprobleme auftauchen. Bin sonst still.
[2015-04-08 20:32:37] Gast Bella: Sabine, 3. Klasse, NRW
[2015-04-08 20:32:32] Patricia: Patricia, 1. Schuljahr, Nds
[2015-04-08 20:32:24] Steffi: Stephanie (Steffi), eine 1-3 Primarklasse. Unterrichte in der Schweiz
[2015-04-08 20:32:03] Florian Emrich: Florian, 2. Schuljahr, NRW
[2015-04-08 20:30:59] Grundschulchat: Frage 0: Stelle dich kurz vor (Name, Klasse, Bundesland, …)
[2015-04-08 20:30:50] Grundschulchat: Ich begrüße alle Gäste des ersten Grundschulblogs-Themenchats!
[2015-04-08 20:30:21] Grundschulchat: ‚Trommelwirlbel*

Kommentare (21) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    ich habe mir das Protokoll jetzt noch nicht ganz durchgelesen, aber ich nehme mal deinen oberen Teil als Anlass zum Schreiben 😉
    Ich finde die Chatidee sehr gut – hatte gestern nur leider schon was anderes vor. Ansich ist der Termin (also unter der Woche abends) ganz sinnvoll, denke ich.
    Themen, über die ich gerne mal diskutieren würde:
    Texte schreiben und vor allem bewerten (Stichwort: Aufsatzerziehung)
    Handschrift der Kinder (Stichwort: Grundschrift)
    Und wenn ich auch noch andere Fächer erwähnen darf
    Problemlösestrategien (erwerben und anwenden)
    Umgang mit Dyskalkulie oder anderer „Schwächen“, die vor allem den MU betreffen.
    Das wären so erste Ideen und Themen, die zwar bestimmt schon häufig diskutiert wurden, die für mich aber immer wieder Dikussionsbedarf aufwerfen 🙂
    Liebe Grüße
    Lilli

    Antworten

  2. Ich hab mir das Protokoll durchgelesen, find es großteils verwirrend, aber das ist sicher dem Chatten an sich geschuldet. Ich hatte damals im z1x1-Chat im großen Raum schon oft Mühe, nachzuvollziehen, wenn da x Leute geschrieben haben und dann erst an siebter Stelle eine Antwort auf eine Frage kam. Letztendlich funktioniert für mich vermutlich nur Zweimannchat gut

    Antworten

  3. Rest abgeschnitten?!
    . Meinst du wirklich, wenn noch mehr aktiv schreiben kommt mehr bei rum? Mich würde interessieren, welchen Wissenzuwachs dieser Chat jetzt für dich und für andere Teilnehmer hatte. Ganz profan, was hast du heute gelernt …
    Liebe Grüße cubi

    Antworten

    • Herrn Emrich

      Wenn mehr Leute schreiben, hätte man zumindest eine höhere Bandbreite. Tiefe wird nur schwer zu bekommen sein. Beim EdChat schreiben auch jede Woche um die 50 Personen aktiv mit. Das ist in der Tat anstrengend und konfus, aber durchaus fruchtbar in Bezug auf einen Wissenszuwachs.
      Konkret auf das Thema Rechtschreibung ist mein persönlicher Wissenszuwachs am Mittwoch gering. Dennoch würde ich sagen, dass sich die Erfahrung und der Versuch gelohnt haben.

      Antworten

      • Es war sicher eine Erfahrung, wird aber wohl nicht mein Weg. Ein Ergebnis sehr ich wohl positiv, es bewegt sich mal wieder was, wohin auch immer, in eine andere Richtung als die, ob meine Stationsschilder farblich auf meine Fensterrahmen und das klassenmaskottchen abgestimmt sind. Oder irre ich?

        Antworten

  4. Ein derartiger Massenchat kann selbstverständlich inhaltlich nicht sonderlich in die Tiefe gehen. Muss er ja auch nicht. Immerhin gibt es den sog. „edchat“ demnächst zum 74. Mal, bei dem vor allem Kollegen von den weiterführenden Schule teilnehmen, siehe https://edchatde.wordpress.com

    Ich denke, der Vorteil eines solchen Chats liegt eher darin – zumindest habe ich es so erlebt, als ich einmal beim edchat mitgemacht habe -, dass man viele Hinweise / Links zu anderen Seiten bekommt. Und vielleicht lernt man ja auch jemanden kennen, mit dem es möglich ist, sich vertiefend über ein Thema auszutauschen.

    Antworten

  5. Genau, Marek, das wollte ich damit sagen. Ich beziehe mich auf Florians Kommentar oben „zehn aktive Chatter“ „da ist noch Luft nach oben“ und frage, ob es wirklich sinnvoll ist, dass noch mehr Leute mitmischen… Ich kann es mir nicht vorstellen, insofern passt dein Schuh perfekt.
    Jetzt guck ich mal deinen youtube-Link an und frag dann sicher konkreter nach den nicht auszusprechenden Problemen 😉

    Antworten

  6. Ok, brauch ich nicht fragen, es liegt auf der Hand … Da dann doch lieber im Blauen Band beim Bier 😉

    Antworten

  7. Es kann nach diesem Chat ja kaum ein „Wissenszuwachs“ heraus kommen, denn bei einem solch komplexen Thema wie Rechtscheibung ergeben sich so viele Fragen, unterschiedliche Meinungen und Diskussionsansätze, dass ein Abend sicher nicht ausreicht, um ergebnisführend zu sein. Das Meiste konnte einfach nur angerissen werden – eine fruchtbare, ins Eingemachte gehende Diskusson konnte sich hier aber nicht wirklich entwickeln.

    Grundsätzlich gefällt mir die Idee, Themen der Grundschuldidaktik und Methodik verstärkt in den Fokus zu rücken, viele Kollegen sensibler dafür zu machen und „ins Boot zu holen“.

    Ob ein Chatraum dafür der geeignete Ort ist, steht auf einem anderen Blatt. Wie schon geschrieben wurde: Aufgrund der Teilnehmerzahl und der Thematik ist es schwierig, den roten Faden beizubehalten und die Gesprächsbeiträge der einzelnen Leute nachzuvollziehen.

    Vielleicht diskutiert man künftig über einen bestimmten Zeitraum hinweg (eine Woche) nur eine einzige Frage, einen winzigen Teilbereich, geht ganz kleinschrittig vor:
    z.B. Rechtschreib-Chatfrage der Woche: „Wie sensibilisiert ihr eure Schüler von Anfang an für die Rechtschreibung?“ Da würden dann zunächst auditive Wahrnehmung/phonologische Bewusstheit, Anlauttabelle, Silben-Methode, etc. thematisiert. Vielleicht aber ist sogar das schon zu komplex und man reduziert noch weiter auf „Phonologische Bewusstheit“ im 1. Schuljahr. In einem nächsten Schritt könnte man dann dazu übergehen, wie man auf diese ersten Rechtschreiberfahrungen der Kinder ab Klasse 2 aufbauen kann.

    Ob so ein kleinschrittiger Weg im Chat funktioniert, müsste man ausprobieren. Ich glaube, dass Foren oder sogar ein separater „RECHTSCHREIB-BLOG“ da letztendlich doch geeigneter sind.

    Dennoch finde ich es sinnvoll und wichtig, dass gerade in diesem „Tageszeitung-Blog“, der von so vielen Kollegen täglich frequentiert wird, ein Blick über den „Material-Tellerrand“ geworfen wird. Solche Denkanstöße/Impulse im Sinne von „back to the roots“ (Rechtschreibunterricht, Lesen…) machen nachdenklich und lenken auf das Wesentliche.

    Vielen Dank. Lalu

    Antworten

    • „…über den Material-Tellerrand…“

      Ich halte diese Flut an Blogs ja für den Ausdruck von didaktischer Hilflosigkeit und inhaltlicher Einfalt – eine Bankrotterklärung der Lehrerausbildung 🙁

      Antworten

      • Herrn Emrich

        Was sagst du dann erst, wenn ich dir berichte, dass die Blogs sogar aktiv von Fachleitern empfohlen werden?? 😉

        Antworten

          • Auch ich finde nicht alles schlecht, was produziert wird und ich so überblicken kann. Aber bei der Fülle an Material muss man wiederum ziemlich kompetent sein, um das Gute auch zu erkennen.

  8. Allerdings, vermute ich, dass beim gemeinsamen Erarbeiten eines Themas, wie es Lalu andeutete, auch nicht besonders viele Kolleginnen teilnähmen. 🙁 Bin ich zu pessimistisch? Wenn ich an die zahlreichen (verzweifelten) Versuche von Herrn Emrich zurückblicke – ich weiß gar nicht mehr, wie die Seiten alle hießen -, dann finde ich diese Prognose eher realistisch. 😉

    Oh ja, cubanita, ich muss nur wieder nach Berlin kommen! 😉 Seit den Sommerferien war ich nicht mehr in der Heimat.

    Antworten

    • Herrn Emrich

      Nein, verzweifelt bin ich (noch) nicht 😉 … ich probiere halt gern mal was Neues aus. Aber ich teile Deine Einschätzung, dass an so einem Pad wenige bis niemand mitarbeiten würden. So realistisch bin ich dann inzwischen doch geworden.

      Antworten

    • Herrn Emrich

      Zu den Dingen auf meiner Liste, die ich noch ausprobieren möchte, steht übrigens auch ein Barcamp mit Themenschwerpunkt Grundschule 🙂

      Antworten

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