Influencer – nun auch in deinem Grundschulblog

Ich gestehe, dass ich vor einem Jahr den Begriff „Influencer“ noch nicht gehört hatte. Nun sind die ersten Influencer in der Grundschulblogger-Szene angekommen, weswegen ich gerne über dieses „Phänomen“ aufklären möchte. Zur Begriffserklärung zitiere ich den Einleitungssatz des Wikipedia-Artikels:

Influencer (von engl. to influence: beeinflussen) ist ein um 2007 entstandener Begriff für eine Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und hohen Ansehens in einem oder mehreren sozialen Netzwerken eines kommerzialisierten Internets für Werbung und Vermarktung in Frage kommt (Influencer-Marketing).

Klassische Beispiele für Influencer sind Youtubegrößen wie BibisBeautypalace, die in ihren Videos gerne einmal Markenprodukte platzieren/anpreisen und dafür Geld einstreichen. Dabei wird der Hinweis, dass es dabei eigentlich um Werbung handelt, im Rahmen der (leider sehr laschen) Gesetze eher im Kleingedruckten versteckt. Dies ist auf jeden Fall ein Thema für die Grundschule (Stichwort: Medienkompetenz), aber darum soll es jetzt eigentlich nicht gehen. Denn: Solche Influencer gibt es inzwischen auch in den Grundschulblogs.

Es ist nicht neu, dass Grundschulblogger versuchen, ihre (teils immensen) Ausgaben für Illustrationen und andere „Rohstoffe“ auf verschiedenen Wegen kompensieren wollen: Mitgliedschaften, Spendenbuttons und AmazonPartnerlinks kennen wir schon (wobei die Partnerlinks nicht immer transparent als solche kenntlich gemacht werden – was aber eigentlich zwingend erforderlich ist).

Nun liegt mir aber die Mail eines Grundschulbloggers vor, welcher gezielt Verlage anschreibt und „Werbeplätze“ im Blog und auf den dazugehörenden Social-Media-Kanälen anbietet (ab 100€ pro Woche). Die Werbung wird dann im Rahmen eines herkömmlichen Posts „versteckt“ und nicht als solche kenntlich gemacht. Mal davon abgesehen, dass man hierfür durchaus auch mal abgemahnt werden kann, finde ich es unfair der Leserschaft gegenüber. Grundschulblogs, denen ja (noch?) das Image anhaftet, aus großer Gutmütigkeit und Nächstenliebe geschaffen worden zu sein, werden hier gezielt – aber versteckt – kommerziell genutzt. Mit Gewinnspielen und ähnlichem werden (aggressiv) Likes generiert, um anschließend bei den Werbekunden aufgrund der hohen Frequenz auf den Seiten einen höheren Werbepreis erzielen zu können.

Ich habe ja schon mein Problem mit Rezensionen, zu denen Verlage kostenlose Prüfmuster bereitstellen. Einen objektiven Eindruck kann man hier in der Regel nicht erwarten. Wer beißt schon in die Hand, die einen mit teurem Material füttert?? Aber diese Werbungs-Influencer-Nummer hinter der Fassade eines jungen, dynamischen, großzügigen Grundschulbloggers zu verstecken finde ich da noch deutlich unverfrorener (zumal es ggf. sogar die Grenzen des rechtlich Erlaubten überschreiten könnte).

Also: Augen auf, wenn euch im freundlichen Blog von nebenan Material empfohlen wird. Es könnte sein, dass der Verlag für diese Empfehlung bezahlt hat.

Anmerkung: Ich bitte schon vorab von Namensnennungen und Verlinkungen in den Kommentaren abzusehen. Ich habe den Artikel bewusst so verfasst, dass keine Rückschlüsse auf den angesprochenen Grundschulblogger gezogen werden können. Die männliche Form wurde aus purem Chauvinismus gewählt :).

Kommentare (19) Schreibe einen Kommentar

  1. Yo, kann ich voll unterstreichen.

    Ich finde es aber auch extrem schwierig, seinen persönlichen Blog bei *der* sog. „Blog-Tageszeitung für Lehrer“ anzumelden, wo die Werbung für die Software der Autoren wie ganz selbstverständlich als eigener Beitrag neben allen anderen Einträgen auftaucht. Produktplatzierung at its best! Kann ich nicht nachvollziehen, wie man sich da anmelden und dabei mitmachen kann, ehrlich. Vermutung: Sind Lehrer wirklich so aufmerksamkeitsgeil, dass sie sich mit ihrer Webseite derart prostituieren müssen?

    Antworten

    • Ganz schön harter Tobak, Marek! Ich verdiene nix an meinen Blogs und wenn du deren Veröffentlichung bei der Tageszeitung mit Aufmerksamkeitsgeilheit und Prostitution gleichsetzt, finde ich das sehr einseitig. Ich mag Ehrlichkeit, aber das ist für mich beleidigend formuliert…sowohl für uns Blogger, als auch für die Betreiber der Tageszeitung Grundschulblogs. Manchmal habe ich in Deutschland das Gefühl, dass keiner mehr etwas richtig macht. Überall lauert nur noch Kritik, Missgunst und Neid. Dieser Satz zählt deshalb für mich umso mehr….Leben und leben lassen!
      Gruß von Arnie

      Antworten

      • Mann, Marek, darüber warst du doch inzwischen hinaus, dachte ich … So zu schießen, vor allem über einen Kamm … steht dir gar nicht mehr.
        Gruß aus dem OFF Bubi

        Antworten

  2. Nachtrag: Ich hoffe ja, dass alle, die ihren Blog dort angemeldet haben, wenigstens(!) eine Softwarelizenz des Herstellers für lau erhalten! Denn nur so wird „ein Schuh draus“. Sollte dem nicht so sein, spräche es für die Frage / Vermutung oben.

    Antworten

  3. Ganz ehrlich : solche unqualifizierten Beleidigungen haben wir wirklich nicht notwendig und es spricht sehr gegen den Verfasser. Die Ausdrucksweise ist unter der Gürtellinie!
    Schon mal nachgedacht, was Lehrer für unsere Gesellschaft tun? Abgesehen davon:
    Nicht böse sein, wir sind alle mündige Menschen und ICH bestimme, was ich kaufe oder nicht. Diese Beiträge in den Blogs sind teilweise so genial und erleichtern einem die Arbeit, DAS ist das Wichtige.
    Was sonst abgeht, ist Sache des Blogers, das muss mich nicht aufregen!
    Es stört mich nicht, ich muss nichts anklicken oder kaufen, was ich nicht will, also wieso diese Aufregung?
    Für mich zählt DANKBARKEIT, dass es Menschen gibt, die ihre Arbeit, Gedanken und Ideen teilen und ich sie benützen darf! Ein Danke in Form einer Wunscherfüllung ist da wohl kein Thema!
    Kritisieren und anprangern kann man leicht und stellt keinen besonderen Wert dar!! Noch dazu im anonymen Netz! Selber seine Ideen hergeben, DAS ist wertvoll!
    Also vielleicht geht’s ohne Hetze! Denn sonst ist es bald aus mit den wertvollen Hilfen untereinander, denn wer tut sich so etwas freiwillig weiter an, wenn nur gehetzt wird?

    Antworten

  4. So zu tun, als wenn es da kein Geben und Nehmen gäbe, halte ich für reichlich naiv, fast schon fahrlässig unmündig.

    Einen kritischen Abstand zu dieser „Blog-Tageszeitung“ hielte ich durchaus für angemessen. Was auch immer die Motive dafür sind, sie zeigen den Mechanismus auf, wie eine zentrale Plattform Besucher bindet und wie daraus finanziell einseitig profitiert werden kann. Die kostenfreie Gegenleistung scheint dabei die höhere „Leserreichweite“ zu sein, anders gesagt Aufmerksamkeit. (?) Es spricht einiges dafur, aber ich weiß es nicht, deswegen die Vermutung oben.

    Es geht um diesen (möglichen) Zusammenhang und nicht um Neid, Dankbarkeit etc.

    Antworten

    • Hallo Marek,

      seit langer Zeit schaue ich fast täglich auf die Seite grundschulblog und ich finde sie genial. Ganz einfach aus dem Grund, dass ich dort jeden Tag sehen kann, was es auf unzähligen Blogs neues gibt. Ich habe keine Zeit mir jeden Tag jeden Blog einzeln anzuschauen…. Zudem hilft die Suche dabei passendes Material oder Ideen zu Themen zu finden.

      Das der Betreiber der Seite, der von dieser ansonsten keinen Nutzen hätte, sie als Werbung für sein eigens Produkt benutzt, finde ich legitim. Welchen Nutzen hätte er denn sonst von seiner Seite?
      Zudem habe ich mich als regelmäßiger Leser nie genötigt gesehen, das Produkt zu kaufen.

      Seit kurzem habe ich mir selbst einen Blog erstellt… Und um als Blog überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen, ist die Seite grundschulblogs für jeden Blogger hilfreich. Daher finde ich nicht, dass man dafür etwas bekommen muss. Im Gegenteil – der Blogger sollte dankbar sein für die Werbung, die auf der grundschulblogs-Seite für ihn gemacht wird.

      Werbung von anderen Anbietern zu veröffentlichen, ist meiner Meinung etwas anderes. Ich mach auf meinem Blog auch Werbung für den Worksheet Crafter. Dafür bekomme ich nichts, aber ich darf mein damit erstelltes Material meinen Lesern kostenlos zur Verfügung stellen und da finde ich es das mindeste, dass ich erkläre, womit ich meine Materialien erstelle.
      Das Programm erhält man als Blogger übrigens auch zum regulären Preis und nicht kostenlos. Das finde ich ebenfalls in Ordnung, da man es ja für seine Arbeit nutzt und damit Geld verdient. Wenn man Geld sparen möchte, kann man ja die Schule darum bitten, eine Schullizenz zu kaufen.

      Antworten

  5. Bezug zum ursprünglichen Beitrag:
    Ich finde es ganz und gar nicht in Ordnung, wenn in Blogs nicht gekennzeichnete und nicht erläuterte „getrackte“ Links, z.B. zu amazon versteckt sind. Ich wusste bis vor Kurzem nicht, dass alle Artikel die ich binnen 24 Stunden kaufe, auf den „angerechnet“ werden, dessen getrackten Link ich angeklickt hatte, um ggf. einfach mal zum gucken, was auf dessen Liste ist. Ich finde es regelrecht frech, mir das unterzuschieben, ohne mich darüber zu informieren. Ist das nicht laut Wettbewerbszentrale verboten? Versteckte Werbung…? Ich habe da nur gefährliches Halbwissen, das gebe ich zu, aber man schnappt ja hier und da mal etwas auf…
    LG *valessa

    Antworten

  6. Ich bin Grundschullehrerin, habe KEINEN Blog und muss sagen, dass ich die Blog-Tageszeitung auch als sehr sehr angenehm empfinde, ich schaue täglich drüber und bin dankbar um diesen Service! Wer sie „gegründet hat“ und wie sie genutzt wird ist mir bekannt und ich finde nichts verwerfliches daran, ganz im Gegenteil. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Marek (sofern du Grundschullehrer bist) bestimmt schon das ein oder andere Material eines Blogs, der auf der Tageszeitung zu finden ist, heruntergeladen hat. Dass uns solch tolle Ideen, in den meisten Fällen sogar kostenlos, zur Verfügung gestellt werden, finde ich einfach KLASSE und keineswegs selbstverständlich. Sofort auf einen Blick zu sehen was es Neues gibt erspart zudem viel Sucherei und Zeit. Wer dort genannte Blogs (wie dieser hier übrigens) nicht lesen mag, lässt es eben einfach. Ich finde es klasse, dass Herr Emrich solche Themen zur Produktplatzierung anspricht und teile zu einem großen Teil seine Meinung darüber. Ich kann verstehen, dass man evtl. nicht nein sagt, wenn einem Material kostenlos zur Verfügung gestellt wird, aber was ist denn dabei das einfach zu kennzeichnen, so hat der Leser ein transparentes Bild. Natürlich vertraut man auf die Meinung eines Blogs den man schon lange liest. Ich muss aber auch SB zustimmen, denn wir sind alle mündige Menschen und können/MÜSSEN selbst werten ob wir etwas kaufen und gut finden oder nicht. Ich denke, dass Transparenz immer noch der Beste Weg ist. Ich schätze die Vertraute Umgebung der Grundschulblogs wie sie Herr Emrich oben beschrieben hat, trotzdem muss man sich immer und überall im Klaren sein, dass man im Internet unterwegs ist und es immer Menschen geben wird, die dieses Vertrauen ausnutzen, Passwörter klauen, weitergeben, Geld für die Empfehlungen kassieren usw… Das ist unter keinen Umständen zu tolerieren oder gar schönzureden, aber es sollte auch nicht das Vertrauen in die bestehenden Blogs einschränken. Der Erfahrungs- und Ideenaustausch und auch das viele tolle Material sollten im Vordergrund stehen. Dass es überall schwarze Schafe gibt sollte man dabei denke ich immer im Hinterkopf behalten, sich aber durch einige Wenige das Vertrauen in die „Community“ nicht zerstören lassen.
    Freundliche Grüße
    Barbara

    Antworten

    • Ich weiß, warum ich manchen „großen“ Blog mittlerweile meide – definitiv zu viel Werbung für (eigene) kommerzielle Produkte! Ich habe überhaupt nichts gegen einzelne Links zu sinnvollen Produkten, aber bitte nicht in der Art und Weise, wie es manche seit einiger Zeit betreiben. Ganz fatal ist es, wenn Produkte über Amazon beworben werden, die von einem Verlag sind und dort günstiger zu bekommen wären und trotzdem der Link zu Amazon gesetzt wird! Das ist dann wirklich Leser für dumm verkauft und da steht der Profit an erster Stelle! Ich hatte dies entsprechend kommentiert und – wen wundert es- dieser Kommentar wurde nicht freigeschaltet. Diesee Blogs möchte ich auch nicht mehr unterstützen, denn das ist für mich wirklich an der Sache „netter Blogger von nebenan“ vorbei. Auch solche Dinge, wie das Bitten um Geldspenden finde ich sehr unseriös, wenn auch keinerlei Verschleierung dahinterstreckt, so ist es doch einfach undurchsichtig, wohin solches Geld geht.
      Und ich sehe es auch so, wie SB – ich entscheide selbst, was ich kaufe und was nicht! Und ich kann mich, wenn ich es denn möchte auch schlauch machen bezüglich der Bedingungen des Amazon-Partnerprogramms. Ich habe nachgelesen und weiß nun Bescheid! Das kann man von mündigen Erwachsenen doch verlangen. Wer ein Problem mit den Nutzungsbedingungen hat, der klickt halt nicht!
      Gerade die etwas „kleineren“ Blogs finde ich in dieser Hinsicht oft schon vorbildlicher, die bemühen sich mehr um Transparenz, als die, die es nicht mehr nötig haben, ist zumindest meine Beobachtung. Was nicht heißt, dass jeder „große“ Blog etwas „verheimlicht“ oder so – mitnichten!
      Die Blog-Tageszeitung von Fabian gefällt mir übrigens sehr gut – trotz Werbung, die ich legitim finde, denn er betreibt die Seite durch die viele Blogs überhaupt nur existieren können 🙂 allerdings kann ich Marek nicht verstehen. Natürlich bekommen Blogger so Aufmerksamkeit, na und. Sinn und Zweck eines Blogs ist doch, dass er gelesen wird – sonst schreibt man besser herkömmliches Tagebuch!
      Der Einsatz von Ihnen Herr Emrich diesbezüglich gefällt mir sehr gut – öfter mal ein Hinweis darauf, Klick-Gewohnheiten, Nutzungsgewohnheiten und vorallem die rechtliche Seite zu hinterfragen schadet sicher nicht! Danke für Ihre Mühe um Aufklärung!

      Antworten

  7. Das ist ja eine rege Diskussion hier – wie erfreulich!
    Danke an Herrn Emrich fürs Anstoßen des Themas, das ja schon mehrere Wochen lang ein bisschen durch die Szene geistert. Danke auch an die vielen konstruktiven Kommentare, denen ich mich nur anschließen kann. Schade, dass es auch immer mal wieder jemand schafft, verbal am Ziel vorbei zu schießen…
    Ich selbst betreibe auch seit anderthalb Jahren meinen Blog und bemühe mich seitdem, mich in die vielen Seiten des Urheberrechts einzudenken, um bloß nix falsch zu machen. Da ist es ab und an gut, wenn man mal einen mahnenden Hinweis bekommt. Und ja, auch ich habe vor Kurzem eine Rubrik „Rezensionen“ eröffnet, weil die besagten „Influencer“ offensichtlich recht systematisch die Bloglandschaft abgrasen. Ich sehe aber nichts Verwerfliches daran, ein Buch oder Produkt zu rezensieren, das ich kostenlos als Prüfstück erhalten habe. Bislang sind das bei mir zwei Kinderbücher und ein „Stück Technik“. Das sind Dinge, die ich mir sonst nicht unbedingt zugelegt hätte und einfach mal aus persönlichem und/oder berflichem Interesse das Testen zugesagt habe. Dafür einen Beitrag zu schreiben, der auch in seiner Funktion klar kenntlich gemacht ist, finde ich echt nicht problematisch. Ich für meinen Teil tue das dann aber auch durchaus kritisch und nicht nach der oben angeführten Taktik der fütternden Hand.
    Ach ja, und noch zum Schluss: Ich habe keinen Worksheet Crafter, weder bezahlt noch kostenlos. Ich schreibe in Word und PowerPoint. Oder ist das jetzt auch schon Werbung???
    Beste Grüße,
    Katha

    Antworten

  8. Wow, da ist ja wieder ein heiß diskutiertes Thema!
    Auch ich habe mich in den letzten Wochen, aufgrund der Diskussion um Transparenz und so, auch viel damit auseinandergesetzt, was ich machen möchte und was nicht und vor allem welche rechtlichen Dinge damit einher gehen. Und das ist nicht zu unterschätzen!
    Danke an Herrn Emrich, der in dieser Hinsicht immer wieder interessante und lehrreiche Statements postet!
    Ansonsten kann ich vielem, was bereits geschrieben wurde, zustimmen. Ich arbeite viel mit Word (geht auch ganz gut) und auch mit dem WSC (selbst bezahlt, da überzeugt davon). Auch ich habe die Rubrik Rezensionen in meinem Blog und habe an mich selbst den Anspruch, dass ich ehrliche Rezensionen verfasse, die durchaus auch kritisch sein dürfen. Andernfalls möchte ich nichts rezensieren, denn das geht dann am Sinn vorbei! Wichtig finde ich persönlich auch die Transparenz diesbezüglich (bzw. bezüglich jeglicher Werbung), da habe ich z.B. auch selbst nochmal nachgebessert. Warum, weil es mir wichtig ist!

    Antworten

  9. In Zeiten der völligen und kritiklosen Hingabe an zentrale Plattformen im Internet scheine ich mit meinen Bedenken wohl nur noch ein Relikt von gestern zu sein. Wunderts mich? Nicht wirklich.

    Antworten

  10. Zunächst einmal ein dickes Dankeschön für den Post – ich gestehe, ich gehe manchmal mit der rosaroten Brille durch die Welt und nicht überall erkenne ich die Partnerlinks o.ä. bzw. habe ich mir darüber bisher wenig Gedanken gemacht. „Augenöffner“ sind also durch aus manchmal hilfreich. Z.B. bei den neuerdings öfter gezeigten „Lieblingsmaterialien“.

    Mareks Kommentar – hmm, leider für mich wieder einmal von der Wortwahl daneben, inhaltlich steckt bestimmt einiges Nachdenkenswertes dahinter – aber wer denkt über etwas nach, was vielleicht von der Wortwahl verletzt? Ich würde es nicht, weil ich mich persönlich angegriffen fühlen würde ob der Wörter „Aufmerksamkeitsgeilheit“ und „Prostitution“. Mir fehlt Respekt, Wertschätzung, Toleranz und ganz viel Empathie in deinen Worten, Marek. Schade.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.