Der Weg zum Buchstaben

Heute bin ich bei Facebook über eine Anfrage gestolpert, die ich so oder so ähnlich schon häufiger gelesen habe. Sinngemäß wurde dort nach Möglichkeiten gesucht, wie man ein Stationenbetrieb zur Einführung von Buchstaben in Klasse 1 gestalten kann. Synonym dazu wird dieses Vorgehen auch oft als „Buchstabenweg“ bezeichnet. Es geht dabei um eine Abfolge von Arbeitsaufträgen, die zur Einführung eines neuen Graphems von den Schülern bewältigt werden sollen. Eine Suche bei Google fördert hierzu auch zahlreiche Beiträge in den Grundschulblogs zu Tage. Der methodischen Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Hier eine Auswahl zu dem, was dort alles betrieben wird:

  • Buchstaben kneten
  • Buchstaben prickeln
  • Buchstaben in Sand malen
  • Buchstaben aus Seilen legen und ablaufen
  • Buchstaben aus Biegeplüsch zurechtbiegen
  • Buchstaben aus der Buchstabensuppe raussuchen
  • Buchstaben aus Tüchern, Murmeln, Maiskörnern …. nachlegen
  • Etwas zum Buchstaben kochen
  • Suchsel zum Buchstaben bearbeiten
  • Buchstaben aus der Zeitung raussuchen
  • Buchstaben stempeln
  • Buchstaben mit Kreide auf den Schulhof malen
  • Buchstaben zusammenpuzzeln
  • Buchstaben sticken
  • natürlich den Buchstaben in allen Variationen schreiben (Größe, Schreibgerät, Schreibunterlage)

Die verschiedenartigen Übungssammlungen enden dann meist damit, dass dann die entsprechende (Doppel-)seite aus dem Arbeitsheft gemacht wird.

Ich frage mich bei dieser Flut an (überwiegend motorischen) Übungen jedoch, ob das alles sinnvoll ist? Decken diese Übungen alle Bereiche ab, die es bei der systematischen Einführung von Schriftelementen berücksichtigen sollte? Haben diese Übungen auf die Bereiche einen positiven Effekt? Gibt es Hinweise in der Fachliteratur, die ein solches Vorgehen empfehlen? Gibt es gar Studien, die die Effekte eines solchen Vorgehens untersucht haben? Oder ist es vielmehr eine Sammlung von dem, was irgendwelche Lehrer einmal bei Instragram und Facebook veröffentlicht haben und dann von einer ausreichenden Anzahl von Lehrern für gut befunden, also geliked wurde? Das wäre dann ja gewissermaßen die Instagrammisierung des Unterrichts. Es setzen sich diejenigen Methoden durch, die die meisten Likes bekommen und nicht mehr das, was aus fachwissenschaftlicher (oder gar empirischer) Sicht die besten Effekte auf das Lernen der Kinder hat. Wenn dem so wäre, fände ich das ein stück weit bedenklich. Wo früher noch Lehrerhandreichungen zu den Lehrwerken, die unter wissenschaftlicher Begleitung erstellt wurden, die Basis des Unterrichts waren, sind es nun in Zeiten, in denen immer mehr auf Lehrwerke verzichtet wird, eben andere Quellen, auf denen der Unterricht basiert. Die mitunter fehlende Ausbildung im Fach Deutsch tut dann wohl ihr übriges.

Ich habe mich dann natürlich erst einmal auf die Suche gemacht und herausfinden wollen, was denn die Fachliteratur dazu zu sagen hat. Meine erste Suche hat nur wenig ergeben. Die bereits bekannten 4 Säulen des Anfangsunterrichts von Brinkmann/Brüggelmann haben zwar auch den „Buchstaben der Woche“ als einen wichtigen Bestandteil der ersten Säule, über empfohlene Inhalte des Unterrichts konnte ich jedoch noch nichts finden.

Was mir persönlichen in den Auflistungen möglicher Übungen viel zu kurz kommt sind alle jene Übungen, die das phonologische Bewusstsein trainieren. Zu jedem Buchstaben/Graphem gehört ja auch immer mindestens ein Phonem. Diese sind mitunter schwer zu differenzieren bzw. aus komplexen Lautfolgen zu extrahieren. Die hohe Wirksamkeit derartiger Trainingsprogramme konnten (im englischsprachigen Raum) von Graham et al. in einer Metaanalyse bestätigt werden (vgl.hierzu M. Phillip; Grundlagen effektiver Schreibdidaktik; 5. Auflage 2017; S. 141). Deutschsprachige Forschung auf diesem Gebiet scheint es nicht zu geben. Hier sollte also auch ein deutlicher Fokus in der Gestaltung des Unterrichts gesetzt werden. Im Grundschullernportal entsteht übrigens derzeit eine Übersichtsseite mit Übungen zur phonologischen Bewusstheit.

Langer Rede, kurzer Sinn: Wer einen heißen Tipp für (echte) Fachliteratur zum Thema „Übungen für den Anfangsunterricht Deutsch“ etc. hat, der darf ihn gerne in die Kommentare setzen. (Marek, ich zähle auf dich!) Auch kontroverse Meinungen zum Thema „Buchstabenweg“ sind willkommen. In meinem Blog darf man auch mal doof finden, was ich so schreibe 🙂

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15 Antworten

  1. Tina sagt:

    Danke, darüber habe ich mich bei Facebook auch schon gewundert!
    Ich kenne Buchstaben-Stationen auch so, dass es immer etwas zum hören, zum schreiben, (Buchstabe, Wörter und freiere Texte), zum lesen und zur Motorik gibt. Außerdem gerne auch ein oder zwei Stationen, die einzelne Bereiche kombinieren (Gehirngerechtes Lernen: vernetzen und verschiedene Wege ansprechen und so). Natürlich differenziert und auch gerne mal mit wechselnden Materialien (Arbeitsblatt, Klammerkarten, Folienstift, Logico, Sortierkästen…). Für die Abwechslung kann man die Facebook/Insta/Pinterest Ideen schon nutzen, aber mit gezielter Auswahl und nicht nach dem Motto: ich habe am meisten kreative Wege!
    Warum sollte man nicht auch mal statt ankreuzen Muggelsteine auflegen?

    Zur Fachliteratur könnte in dieser Frage evtl. Sommer-Stumpenhorst AU – Lernbereice im Anfangsunterricht zählen?

  2. AHkadabra sagt:

    Ich glaube die Beliebtheit der Knet-, Muggelstein und Co-Stationen kommt daher, dass diese von den Kindern gut allein bewältigt werden können und ihnen meist auch noch Spaß machen.
    Phonologische Übungen, besonders bei Kindern, die hier Defizite haben, sind oft nicht von den Kindern selbstständig durchzuführen.
    Ich bin der Meinungen, dass Stationen die grobmotorisch den Schreibvorgang eines Buchstabens trainieren, Arbeit mit der richtigen Schreibhand und in der richtigen Schreibrichtung (also zum Beispiel Schreiben mit dicken Kreiden am Boden oder mit einem Schwamm an der Tafel) sinnvoll sind.
    Ich persönlich orientiere mich bei meiner Arbeit an den Publikationen von Dr. Horst Fröhler.

  3. Andrea sagt:

    Danke für diesen Artikel!
    ich bin auch immer wieder erstaunt und verwundert, wenn ich mir die „Buchstabenwege“ der KollegInnen in den Weiten des Internets anschaue. Bei mir kommt der Verdacht auf, dass man sich hier auf viele spaßige Bastel- und Aktionsstationen konzentriert, die sicher ganz viel fördern und auch sinnvoll sein können, aber ob die dringend notwendig sind, um Buchstaben zu erlernen halte ich für fraglich. Gerade beim „Buchstabenkneten“ bin ich mir höchst unsicher, was genau man hier für den jeweils speziellen Buchstaben eigentlich trainiert? Die Schreibrichtung ist es auf jeden Fall nicht und auch nicht der Klang. Vielleicht sind die schlechten Ergebnisse bei den sogenannten Leistungstest auch ein Zeichen dafür, dass wir wieder genauer schauen sollten, was denn eigentlich unser Unterrichtsziel ist und dafür dann gezielt die richtigen Methoden auswählen. Vielleicht sind die dann mal nicht so bunt und spaßig, aber am Ende haben die Schüler das gelernt, was sie lernen sollten.
    LG Andrea

  4. Claudia sagt:

    Hallo Florian,
    ich greife gerne auf das Buch von Wilfried Metze, Differenzierung im Erstleseunterricht, Cornelsen Scriptor 1995, zurück. Im Kapitel „2.3. Und was sagt die Emperie?“ wird sich auf Hans Vestner und natürlich Brüggelmann bezogen. Dort heißt es auf S. 29: „H.Brüggelmann hat Untersuchungsergebnisse zusammengefaßt, die mögliche Prädikatoren für erfolgreiches Lesen- und Schreibenlernen darstellen (Brüggelmann 1987). Danach haben die in jüngster Zeit wieder in den Vordergrund gerückten basalen Wahrnehmungsfähigkeiten die geringste Bedeutung für erfolgreiches Lesenlernen (10%). Den stärksten Einfluß auf späteren Erfolg beim Lesen haben Aufgaben zu Einsichten in Aufbau, Funktionen und Konventionen der Schriftsprache (60-75%).“
    Danach folgt eine genauere Aufzählung der Gelingensfaktoren und Übungen dazu.
    Vestner (1974) hat sich mit der Frage „Mit oder ohne Fibel?“ beschäftigt. Er hat Schulklassen, die mit seiner Methode (Direkte Hinführung zur Buchstabenschrift) unterrichtet wurden, verglichen mit Klassen, bei denen die Ganzheitsmethode Anwendung fand. Mit Vestners CVK-Lehrgang erreichten 84% bis 95% aller Kinder das Testkriterium; im ganzheitlichen Unterricht lag die Streubreite zwischen 40 und 84%. (ebd. S. 28)
    Desweiteren wird auf S. 28 noch vermerkt, dass sich Brüggelmann und Söhnen vergeblich bei Verlagen und Kultusministerien für eine empirische Untersuchung des Anfangsunterrichts eingesetzt haben. Resonanz gleich null……
    LG Claudia

  5. Gabi sagt:

    In vielen Punkten muss ich meinen Vorrednerinnen beipflichten. Es es ist deutlich schwerer Stationen zur auditiven oder auch optischen Differenzierung bereit zu stellen, als solche, die sich mit dem „reinen Aussehen“ des Buchstabens beschäftigen. So finde ich auch, dass das Ablaufen eines Buchstabens wenig sinvoll zum Einprägen einer Schreibrichtung/-reihenfolge ist.

    Zum anderen wissen wir jedoch auch nicht, was über den Buchstabenweg hinaus im Klassenzimmer läuft. Wir beginnen z.B. jeden Morgen mit einem „Horch genau“, dabei geht es um Reimwörter, Anlaute, das Hören von Lauten im Wort usw. Trotzdem habe ich auch eine Station zur auditiven Diff im Buchstabenweg.

    Mir fällt auf, dass oft jedoch zu früh mit der Buchstabenerarbeitung begonnen wird. Da hängt zwar eine Anlauttabelle im Klassenzimmer, manchmal sogar mehrere mit unterschiedlichen Bildern, aber es wird nicht damit gearbeitet. Die Kinder sollen dann die ersten Buchstaben erlernen, ohne das sie verstanden haben, dass eine Laut – Buchstabenverbindung vorhanden ist. Wird dann noch die auditive Differenzierung vernachlässigt, kann ein Kind schon mal in den Brunnen fallen.

  6. Foxy sagt:

    Hallo,
    ich glaube schon, dass es wichtig ist, bei der Einführung von Buchstaben viele Sinne anzusprechen. Und das Kneten, Ausmalen etc. Dinge sind, die die Kinder gut allein können, das ist leider heutzutage oft auch nicht mehr der Fall, daher ist das für mich auch immer wieder eine gute Übung zur Schulung der Motorik – in Vorbereitung auf das Schreiben der Buchstaben. Von daher ist dies eine Übung die bei mir mit dazu gehört. Allerdings erst nachdem wir an der phonologischen Bewusstheit gearbeitet haben.

    Nachdem der Buchstabe/Laut erarbeitet wurde, untersuchen wir z.B. immer alle Namen der Kinder, wer diesen Laut in seinem Namen hat. Dann sollen die Kinder Worte nennen, die mit dem Lauf beginnen, manchmal auch Worte wo er als In- oder Auslaut (hier wird’s dann bei t-d, b-p, g-k immer spannend) vorkommt. Dabei wird immer wieder der Unterschied zwischen Laut und Buchstabe bewusst gemacht und beim Sprechen genau darauf geachtet, das der Laut richtig geformt wird. Wer nicht deutlich spricht, hat nun mal auch Probleme beim Schreiben! Danach wird mit dem nassen Schwamm an der Tafel geschrieben oder auch mit dem Finger in Rasierschaum und danach darf der Buchstabe geknetet und gepuzzelt werden. Wenn das geschafft ist, dann werden die entsprechenden Seiten im Arbeitsheft zur Fibel bearbeitet – da geht’s auch nochmal darum, wo man den Laut hört – und dann erst geht’s mit dem Druckschriftheft weiter, nachdem noch Analyse- und Syntheseübungen gemacht wurden.

    Manchmal fragt man sich natürlich, ob das Ganze was heutzutage oft im Unterricht veranstaltet wird, nicht etwas überzogen und viel zu spielerisch ist. Früher hat man auch ohne solche Sachen wie Kneten, Stempeln usw. Buchstaben eingeführt – ich selbst habe noch sofort Schreibschrift gelernt – und es hat funktioniert, ganz ohne Schnickschnack drum herum. Aber andererseits kamen in den letzten Jahren auch immer jüngere Kinder in die Schule und Vorwissen/ Vorkenntnisse aus dem Kindergarten (und manchmal leider auch aus dem Elternhaus) sind oft wenig vorhanden. Es fängt mit Stift- und Scherenhaltung an und hört beim Zählen können auf, vom Umweltwissen will ich gar nicht erst reden. Ich habe in diesem Jahr Erstklässler dabei, die ihren Namen nicht schreiben können und die mich ganz groß angucken, wenn ich frage, ob sie z.B. ein A im Namen haben. Eins der Kinder hat drei A’s im Vornamen, auf die Frage, ob es den Buchstaben/Laut in seinem Namen sieht bzw. hört, kam ein Nein. Auf diese veränderten Bedingungen muss Schule auch reagieren – ob man das durch die oben genannten „Buchstabenwege“ erreicht, wage ich zu bezweifeln, aber ich würde auch nicht alles davon abwerten wollen. Nur sollte man – in Abhängigkeit vom Stand der Kinder – die Möglichkeiten wählen, die den Schülern beim Lernen helfen und nicht einfach stur bestimmte Dinge abarbeiten.
    Und mal am Schluss so nebenbei bemerkt: fragt man Eltern, soll der Unterricht den Kindern in den ersten Jahren doch vor allem Spaß machen. Lernen müssen sie ja später noch genug. Es gibt ja auch keine Zensuren, ist doch also alles gar nicht so wichtig. (Ja, das habe ich wirklich schon mal so zu hören bekommen. Das gerade am Anfang die Grundlagen gelegt werden, muss man manchen Leuten erst bewusst machen.) Das es den meisten Kinder Spaß macht, ist also sicher auch ein Grund dafür, dass viele gern auf z.B die Buchstabenwege zurückgreifen. Es sind ja größtenteils Dinge, die den Kindern keine große Anstrengung abverlangen.

  7. Emma Keeboo sagt:

    Vielen Dank für den Artikel, Herr Emrich.
    Es beruhigt mich, dass ich mit meinem leichten Unbehagen ob der schönen bunten Lernwelt nicht allein dastehe. Nichts gegen schönes Material und hübsche Ideen aber zielgerichtet und möglichst effektiv sollten sie schon sein.
    Leider habe ich keinen „richtigen“ Literaturtipp, aber ich nutze in meiner ersten Klasse das Lehrerhandbuch zur aktuellen Tobifibel und darin die Ausführungen von Herrn Metze und seiner Co-Autoren. Ich finde seine Erläuterungen einleuchtend.
    Dazu ergänzend nutze ich viel Silbenmaterial und zum Schreiben den klassischen Vierkampf (Luft – Tafel – Tisch –
    Wachsmaler) bevor es im Druckschriftlehrgang zur Kür kommt 😉
    Liebe Grüße
    Emma Keeboo

  8. Katharina sagt:

    Ich bin da grundsätzlich auch dabei. Ich habe mir wirklixh lange Gedanken gemacht, ob und wenn ja mit welchen Aufgaben ich einen Buchstabenweg anbieten will/soll (etwa ab dem Halbjahr). In diesem Durchgang probiere ich es nun aus. A) Weil demnächst „schnelle“ Kinder schon weiter arbeiten können und „langsamere“ auch in Ruhe arbeiten können (gem. „Einführungsstunden“ (mit Blick auf Lautdifferenzierung, Mundstellung) werden aber bleiben und auch Anhaltspunkt sein, wie wie weit sie sein sollten). Mir persönlich ist Selbstständigkeit wichtig – auch dafür finde ich diese Arbeitsform recht gut. Die Kinder kommen in Kontakt zueinander, arbeiten in ihrer Reihenfolge, aber (noch?) mit einem festen Rahmen.
    Bei den Aufgaben liegt bei mir der Schwerpunkt gerade auf dem Bewegungsablauf. Dazu kommen Aufgaben zur optischen und akustischen Difderenzierung. Das sind MIR die Punkte, die ich – und ich gebe gerne zu, dass das persönliche Meinung auf meinem Wissensstand ist – für meinen späteren Unterricht wichtig sind.

  9. Dagmar sagt:

    Hallo Herr Emrich,
    vielen Dank für den Artikel, den ich auch im Zusammenhang mit der Frage sehe: Werden die schönen bunten Materialien und Ideen der Grundschulblogs unreflektiert erstellt und eingesetzt?
    Wir arbeiten nach Sommer-Stumpenhorst, bei dem für jeden Buchstaben die Aufgaben hören, schreiben, sehen durchlaufen werden, haben den Buchstabenweg aber für uns angepasst und ändern ihn zudem individuell je nach den Bedürfnissen jedes Kindes ab. Auch wenn die Methode aus der Mode gekommen ist, lohnt es sich meiner Meinung nach, sich damit zu beschäftigen.

    Viele Grüße
    Dagmar

    • Herrn Emrich Herrn Emrich sagt:

      Hallo Dagmar,
      die Frage ist natürlich unglaublich schwer einzuschätzen, da müsste man ja sehr viele Unterrichtshospitationen machen (was ich mir allerdings auch sehr spannend vorstelle). Auffallend ist für mich in diesem Zusammenhang, dass es zu entsprechenden Artikeln, Diskussionen bei fb oder Fotos bei Instagram oftmals nur bestärkende Kommentare gibt. So entsteht zumindest so etwas wie eine „Filterblase“, die zumindest nach außen hin den Eindruck erwecken kann, dass die dargestellten Materialien und Methoden uneingeschränkt zu empfehlen sind.
      Aber ich will natürlich niemandem etwas unterstellen … das sind nur Überlegungen, wie so etwas ggf. wahrgenommen werden könnte.
      Viele Grüße!

  10. Nessie sagt:

    Ich hätte noch als weitere Differenzierungsvariante der Methode „Buchstabensuppe“ die Idee, den motorisch weniger versierten Kinder als passendes Lernangebot statt Buchstabensuppe lieber Russisch Brot anzubieten. 😉

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