Der (leidige) erste Schritt der Gruppenarbeit

Für die Schülerinnen und Schüler beginnt eine Gruppenarbeit oft als Erstes mit dem Finden einer geeigneten Gruppe. Um eine möglichst sinnvolle Zusammensetzung zu erhalten, können Lehrkräfte hierzu bereits im Vorfeld Überlegungen anstellen und in (aufwändiger) Heimarbeit Namen von der einen in die nächste Gruppe schieben. Heute habe ich gelernt, dass es dazu auch eine tolle App gibt, die dabei sehr gute Unterstützung bietet. Vorgestellt wurde diese App auf dem Portal Handysektor.

Die App Teamshake (erhältlich für iOS und Android) kann Gruppen unter Berücksichtigung zahlreicher Faktoren zusammensetzen. Das macht sie nicht kostenlos, aber für 0,76€ bzw. 0,99$ erhält man hier einen angemessenen Gegenwert.

Zu Beginn muss man natürlich die Schüler der Lerngruppe eintragen. Wichtig: Um den Anforderungen der Datenschutzgesetze zu genügen, sollte man hier u.U. auf Pseudonyme zurückgreifen, deren Bedeutungen nur der Lehrkraft bekannt sind. Zu jedem Schüler kann nämlich nicht nur das Geschlecht eingetragen werden, sondern auch der Leistungsstand (in Stufen) und eine Angabe, mit welchem Mitschülern der betreffende Schüler unter keinen Umständen oder auf jeden Fall in einer Gruppe landen soll. Dies sind natürlich sensible Daten, die nicht unbedingt in fremde Hände bzw. auf ein privates Smartphone gehören. Auf diese Weise kann die gesamte Lerngruppe mit zahlreichen Bedingungsfaktoren angelegt werden. Da die App in der Lage ist, mehrer Listen auf einmal zu verwalten, können auf diese Weise auch verschiedene Lerngruppen oder Listen zu den verschiedenen Fächern angelegt werden.

Auf Grundlage dieser Listen können dann Gruppen in einer bestimmten Gruppenstärke angelegt werden. Dabei ist die App in der Lage, bestimmte Vorgaben zu berücksichtigen: ausgeglichene Anzahl Junge/Mädchen, ausgewogenes Leistungsprofil oder eben das genau Gegenteil.

Die App macht genau das, was sie soll. Teams werden zuverlässig erstellt und die Teamlisten lassen sich als Text- oder Bilddatei exportieren, so dass sie sich auch für die weitere Unterrichtsplanung und -durchführung verwenden lassen.

Das könnte Dich auch interessieren...

2 Antworten

  1. FrauS sagt:

    Das hört sich ja spannend an, ich glaub das probiere ich auch mal aus, herzlichen Dank für den Tipp!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: