Über den Wert von Schreibkonferenzen

In den letzten Tagen habe ich mir (wieder einmal) Gedanken über Schreibkonferenzen gemacht. Eigentlich gehe ich davon, dass diese Methode zur Förderung des Schreibprozess allgemein bekannt ist. Einen guten Einstieg böte die Zusammenfassung von Beate Leßmann, die zudem noch die Autorenrunde und die Schreibberatung unterscheidet. Wenn ich an meine Seminarzeit zurückdenke, waren Schreibkonferenzen dort (mehr oder weniger) ein Muss, wenn man einen Schreibanlass durchführen wollte. Es ist (rein vom Ablauf) ja auch logisch: Kinder sind nie alle zur gleichen Zeit fertig mit ihren Schreibprodukten und die einzelnen Lehrkraft wird kaum ad hoc Rückmeldung zu 28 Textentwürfen geben können. Schon allein aus diesem Grund ist ein offenes Schreibende mit Schreibkonferenzen „praktisch“. Weiterlesen

Schülerbeobachtungen organisieren

Alle Jahre wieder …. macht sich Herrn Emrich wieder Gedanken darüber, wie man Schülerbeobachtungen besser organisieren kann. Und alle Jahre wieder … findet er nichts. Aber der Reihe nach.

Bisher organisiere ich meine Beobachtungen mit OneNote. Wie ich das genau tue, habe ich hier beschrieben: Schülerdokumentation mit OneNote Das läuft gut bzw. mit jedem Update von OneNote sogar immer noch ein Stück besser. Aber leider nicht ganz so, wie ich mir das wünschen würde …

An unserer Schule haben wir einen Satz an obligatorisch zu führenden Beobachtungsbögen. Die Bögen sind recht umfassend gestaltet, so dass es auf jedem Bogen ein breites Spektrum von Kompetenzen gibt, die ich in einer Stunde/einer Woche Unterricht nicht alle Abdecken kann. Einen Teil der Kompetenzen vielleicht auch nur einmal im Schuljahr, andere dafür täglich. Wenn ich diese Papierbögen also einmal im Montag zur Hand nehme, ist die letzte beobachtbare Situation zu einer Kompetenz vielleicht schon lange her und die Erinnerung entsprechend vage. Für einige Teilbereiche haben wir sogar nicht speziellere Bögen mit noch feineren Untergliederungen. Diese Bögen sind aber nur optional zu führen, aber dennoch würde ich es gerne einfach mal tun. Nach einer intensiven Reihe zum schriftlichen Sprachgebrauch könnte ich hier meine Beobachtungen für ein späteres Beratungsgespräch oder die Förderplanung festhalten. Zudem bietet der Lehrplan der Grundschule 65 beobachtbare Kompetenzen alleine im Fach Deutsch. Das ist ne Menge. Daher meine (berechtigte) Frage, wie man seine Notizen zu diesen Kompetenzen bei 27 Schülern besonders effektiv organisiert.

Für mich steht mehr oder weniger fest, dass dies nur digital effektiv möglich ist. In dem sonst entstehenden Papierwust findet man sich wohl kaum noch zurecht. Zudem wird die Archivierung so wuchtig und sperrig sein, dass ich sie irgendwo im Schrank in einem oder mehreren Aktenordnern lagern muss. Ich hätte sie aber gerne immer dabei, um sie mir im Bedarfsfall „schnell“ aus der Tasche zu holen. Wenn ein Kind eine „Bombenleistung“ erbracht hat, einen echten Durchbruch erzielt hat, dann will mich mir das direkt an der richtigen Stelle notieren und nicht auf einem Post-It auf meiner Lehrerkladde.

Meine Idee ist Folgendes: Ich habe eine App auf meinem Tablet, in der ich für jedes Fach oder jeden Teilbereich, den ich unterrichte, einen Satz Kompetenzen anlegen kann. Diese kommen entweder aus dem Lehrplan, aus einem Beobachtungsbogen oder sind selbst ausgedacht. Zudem lege ich in der App natürlich meine Klasse mit allen Kindern an. Für die Beobachtung wähle ich dann am Ende der Stunde/zu Hause/mitten in der Stunde eine Kompetenz aus, die vielleicht in der Stunde von besonderer Bedeutung war oder zu der ich schon länger nichts mehr eingetragen habe und kann ganz schnell zu allen Kindern eine Beobachtung eintragen. Die Kinder werden der Reihe nach angezeigt, ggf. kann ich ein Kind überspringen, aber eigentlich trage ich zu allen Kindern etwas ein. Ein Kürzel oder eine „Note“ und ggf. eine Bemerkung. Vielleicht sogar ein Foto eines Schülerdokumentes, das ich mit der Kamera meines Tablets gemacht habe.

Für die Elternberatung kann ich dann den Schüler und das Fach schnell in meiner „digitalen Schülerbeobachtungsmappe“ aufrufen, mir eine oder mehrere Kompetenzen auswählen und sehe dann eine schöne Liste mit allen Beobachtungen, nach Datum sortiert. Ich könnte mir sogar noch Notizen aus dem Gespräch direkt eintragen.

Meine erste Frage: Gibt es das? Ich habe sowas bisher nicht gefunden. Ich habe zig Apps durchgesehen, die aber meist nur auf Noten, also auf Tests ausgelegt sind. Irgendwie auf die Belange der Sek1. Eine „Kompetenzorientierung“ konnte ich bisher leider nicht finden. Innerhalb der App könnte ich zwar Tests anlegen, denen ich als Bezeichnung den Namen einer Kompetenz geben konnte. Aber diesen Test/diese Kompetenz konnte ich dann eben nur einmal beobachten. Eine zweite Beobachtung wäre ein zweiter Test, so dass man keine direkte Entwicklung darstellen könnte. Und bei 65 Kompetenz wird diese Variante auch sehr schnell unübersichtlich.

Meine zweite Frage: Wie werdet ihr Herr/Frau der Schülerbeobachtung. Wie organisiert ihr das? Ich suche da wirklich noch nach dem ultimativen Kniff! Also bitte in den Kommentaren fleißig berichten. Ich denke, dies könnte ggf. für andere Lehrkräfte interessant sein. Auch über (längere) Beiträge in den anderen Blogs zu diesem Thema würde ich mich sehr freuen. Wäre mal was anderes als Hausaufgabengutscheine 

Dale’s Cone of Experience

Ich möchte euch kurz einen Lesetipp weitergeben, auf den ich selbst durch vorgestern genannte Zeitschrift gestoßen bin. Es geht um das Buch „Schule auf Abwegen“ von Benedikt Wisniewski und Andreas Vogel. (Ja, ich habe das Buch von meinem eigenen Geld gekauft und nein, für die Verlinkung bei Amazon erhalte ich kein Geld).

Das Buch gibt schon im Untertitel sehr gut an, um was es gehen soll: Mythen, Irrtümer und Aberglaube in der Pädagogik. Denn davon gibt es wirklich viel. Das prominenteste Beispiel habe ich schon im Titel genannt. Dazu später mehr, erst möchte ich kurz den Inhalt des Buchs weiter umreißen. In 12 Essays werden einige Dinge aus Lerntheorie und -praxis auseinandergenommen. Dies jedoch nicht in unwissenschaftlich-miesepetriger Art und Weise, wie es in manch anderer Publikation von (selbsternannten) Bildungspäbsten mitunter der Fall ist, sondern (meist) schön engmaschig unter Bezug auf die Quellen. Dabei wird vor keinem Modethema halt gemacht: Noten, ganzheitliches Lernen, Frontalunterricht, Prinzipien guten Unterrichts, Neurowissenschaften, Reformpädagogik oder Individiualisierung.

Im Grunde sollte dieses Buch zur Pflichtlektüre für jeden werden, der sich in Schule ernsthaft um den Lernfortschritt seiner Schützlinge bemüht sieht. Denn vieles, was an Schule gemacht wird, wird (scheinbar) einfach so gemacht, ohne sich jemals gefragt zu haben, auf welcher Grundlage wir da eigentlich handeln. Bestes Beispiel ist der bereits im Titel genannte „Cone of Experience“. Kennt ihr nicht?? Doch, denn man bekommt ihn eigentlich ständig gebetsmühlenartig vorgetragen, vor allem wenn begründet werden soll, wieso ganzheitliches Lernen oder Handlungsorientierung so wichtig ist. Meist wird man dann mit einer Aussage dieser Art konfrontiert:

Lernforscher haben herausgefunden, dass wir behalten …
10 Prozent von dem, was wir lesen,
20 Prozent von dem, was wir hören,
30 Prozent von dem, was wir sehen,
50 Prozent von dem, was wir hören und sehen,
70 Prozent von dem, was wir selber sagen,
90 Prozent von dem, was wir selber tun,
95 Prozent von dem, was wir anderen beibringen.
Ggf. muss man Lernforscher durch ein anderes Wort ersetzen. Der schnelle Schluss aus dem Ganzen ist: Wenn ich etwas lernen (und behalten) will, dann muss ich es selbst tun. Meistens widerspricht hier niemand, denn Handlungsorientierung ist cool und hipp. Derjenige, der seine Überzeugung von handlungsorientierten Lehren mit jener zitierten Aussagen untermauert, unterliegt hier aber wohl einem confirmation bias. Er wählt diese (angebliche) Weisheit der Lernforschung aus, da sie seine Sicht bestätigt. Das es genug Untersuchungen gibt, die dagegen sprechen, interessiert hier nicht. Aber es kommt noch dicker: Benedikt Wisniewski hat sich jedoch mal auf die Suche nach der Quelle dieser pädagogischen Weisheit gemacht. Und …. *trommelwirbel* … nichts gefunden. Es gibt keinen Hirnforscher, Lernforscher oder sonstigen Pädagogen, der diese Liste je durch empirisch fundierte Arbeit je aufgestellt hat. Es gab wohl in den 40er-Jahren einen Texaner, der die Liste erstellt hat, jedoch ohne Prozentzahlen. Die wurden irgendwann mehr oder weniger hinzuerfunden. Genaues findet sich u.a. auch hier. Der Mythos dieser Liste zur Behaltensleistung oder Lernwirksamkeit hält sich jedoch wacker. Er passt ja auch so gut.
Dies ist nur ein kleines Beispiel, das in dem Buch vorgestellt und durchleuchtet wird. Auch die anderen haben es teilweise in sich und kommen mit Sicherheit nicht bei allen Lesern gut an. Und gerade deswegen ist dieses Buch wichtig, denn vielleicht öffnet es das ein oder andere Auge. Zu hoffen wäre es.

Referenzrahmen Schulqualität NRW

Durch einen Tweet von Niklas bin ich auf ein sehr interessantes Dokument meines Dienstherrn gestoßen. Unter dem Titel „Referenzrahmen Schulqualität NRW“ ist dort zusammengefasst, was man in Wissenschaft und Forschung unter gutem Unterricht und guter Schule verstehen kann. Ich zitiere hierzu einmal aus dem Bildungsportal:

Der Referenzrahmen Schulqualität NRW bündelt in einem zentralen Dokument die vielfältigen Vorstellungen und Ansprüche an ‚gute Schule‘ und ‚guten Unterricht‘ aus der Sicht der Bildungs- und Lernforschung sowie der aktuellen bildungspolitischen Diskussion. Anhand von Kriterien und aufschließenden Aussagen zeigt er auf, was in wesentlichen Inhaltsbereichen und Dimensionen unter Schulqualität verstanden wird. Darüber hinaus führt der Referenzrahmen die Qualitätsvorstellungen von Projekten und Initiativen zur Qualitätsentwicklung des Landes NRW zusammen.

Ich will mir gar nicht die Mühe machen, das Dokument großartig zusammenzufassen, denn es ist erfreulich kompakt gehalten. Im Kern werden vor allem zu drei wichtigen Inhaltsbereichen Aussagen getroffen, was Qualtität an Schule ausmacht: Unterricht, Schulkultur und Leitung.

Besonders interessant aus Sicht der einzelnen Lehrkraft ist natürlich der Bereich Unterricht. Schulkultur wird vom gesamten Kollegium und der Leitung getragen, Schulleitung liegt nicht in unserer Hand.

Zu dem, was guten Unterricht ausmacht, entfaltet der Referenzrahmen 27 Kriterien, die sich über 163 (!!!) aufschließende Aussagen näher differenzieren lassen. Das klingt nicht nur nach viel Stoff, sondern erstreckt sich im Dokument dann auch über beinahe 30 Seiten. Durch diese enorme Breite an Beobachtungspunkten wir natürlich so ziemlich alles abgedeckt, was Unterricht bieten kann und soll. Ich empfehle die Lektüre diesen Seiten (S. 27 bis S. 55), schon alleine um einmal für sich selbst zu klären, ob und wie man dies im eigenen Unterricht berücksichtigt.

Äußerst positiv ist mir ins Auge gefallen, dass die aufschließenden Aussagen so formuliert sind, dass sie auf alle Schulformen passen und nicht, wie es sonst schon einmal der Fall ist, besonders SI und SII im Blick haben. Überrascht hat mich, dass auch der (offene) Ganztag mit in die Kriterien aufgenommen ist.

Der Referenzrahmen bietet nur ein „was“ an, jedoch kein „wie“. Es werden also keine Aussagen dazu getroffen, wie die Kriterien umgesetzt werden sollen. Zu einigen Punkten würden mich mögliche Anregungen durchaus interessieren, z.B. zu „In der Schule werden vorhandenes Wissen, Erfahrungen und Planungen sowohl informell
als auch formell kommuniziert und systematisch weitergegeben.“  Wäre durchaus wünschenswert, wenn der DIenstherr hierzu eine kostenfreie, elektronische Lösung anbieten würde, die nicht durch die Lehrkräfte der Schule eingerichtet und gewartet werden müsste.

Langer Rede, kurzer Sinn: Lest es euch mal durch. Aus meiner Sicht lohnt es sich durchaus: http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/referenzrahmen/upload/download/Referenzrahmen_final.pdf

Dann evaluieren wir doch mal

Evaluation nimmt in unseren Alltag meines Empfindens nach eine immer größere werden Rolle ein. Man muss nur genau hinschauen: Kaufe ich ein Produkt im Onlineshop meiner Wahl, dann bekomme ich wenige Tage später eine Aufforderung das Produkt oder den Erwerbsprozess zu bewerten. Besuche ich eine Webseite, dann fordert mich ein PopUp auf einige Frage zu beantworten, damit der Betreiber das Surferlebnis weiter verbessern kann. Ein erfolgreicher Restaurantbesuch wird vielleicht bei Qype und Co bewertet, ein misslungenes Essen auf jeden Fall. Dann wird sogar evaluiert, obwohl der Evaluierte gar nicht darum gebeten hat.Unter nahezu jedem Beitrag im Internet gibt es einen Like-, +1 oder sonstwas-Button, mit dem ich signalisieren kann, dass mir das Dargebotene gefällt. Oder eben nicht, denn dann drücke ich den Button eben nicht. Und wir lieben diese Formen der Evaluation. Wir bewerten was das Zeug hält und vertiefen uns in die Evaluationen der Anderen, ehe wir uns für ein Produkt entscheiden können.

So läuft es zumindest im privaten Umfeld. Im beruflichen, sprich schulischen Umfeld nehme ich dies jedoch anders wahr. Hier wird Evaluation eher zurückhaltend angenommen. Möglichkeiten und Wege gibt es genug, um sich Feedback einzuholen. Doch vielleicht ist manch einer froh, wenn er dieses Feedback nicht bekommt, denn so lange kann man ja davon ausgehen, dass alles gut ist, so wie es ist.

Natürlich wünsche ich mir für die Schule kein omnipräsentes Evaluationssystem. Ich möchte nicht unter jedem Arbeitsblatt ein „Like“ von Schülern und Eltern bekommen oder anhand unsachlicher Kritieren von außerhalb bewertet werden (gibt es eigentlich Spickmich noch??). Aber regelmäßige, vielseitige Evaluation und Reflexion des eigenen Handelns gehört zu einer professionellen Berufseinstellung dazu.

Wieso ich das jetzt alles geschrieben haben? Angeregt zum Thema Evaluation zu schreiben bin ich durch eine dienstliche Mail. Mein Dienstherr (das Land NRW) hat wohl schon seit längerem eine Kooperation mit der Uni Jena und bietet für diverse Schulformen das Portal SefU an. SefU steht hierbei für „Schüler als Experten für Unterricht“. Das Portal erlaubt es der Lehrkraft, kleine Evaluationen zu erstellen, mit deren Hilfe die Schüler online Rückmeldung zum Unterricht geben können. Das Ganze wird kostenlos angeboten.

Neu ist jetzt, dass es auch eine spezielle Oberfläche für Grundschüler gibt, mit deren Hilfe auch Grundschullehrer ihren Unterricht auf Grundlage von Schülerrückmeldungen evaluieren können. Anmelden kann sich jede Grundschullehrkraft (auch Referendare) von einer Grundschule in NRW mit Hilfe der Schulnummer. Die Freischaltung der Accounts erfolgt automatisch.

Man hat entweder die Wahl zwischen einen vorgefertigten Fragebogen oder kann auch eigene Fragebögen zusammenstellen. Dazu stehen 108 Fragestellungen in 21 Bereichen zur Verfügung. Zudem können eigene Fragen formuliert werden.

Die Beantwortung der Fragen erfolgt mit einer 4-stufigen Skala oder als Freitext-Antworten. Neben den Schülern kann auch die Lehrkraft selbst die Fragen aus ihrer Sicht beantworten.

In welcher Weise die Auswertung erfolgt habe ich noch nicht überprüft. Gefühlt würde ich vermuten, dass es ein mehrseitiges PDF-Dokument mit Rohwerten, Prozentwerten und diversen Diagrammen wird, in der auch Unterschiede zwischen Selbst- und Schülerwahrnehmung aufgezeigt werden.

An sich finde ich es eine tolle Sache, vor allem da es kostenlos angeboten wird. Vielleicht macht so etwas ja Schule und wird auch in anderen Bereichen angeboten (z.B. Evaluation der Eltern). Hier muss man derzeit noch auf eigene Frickel-Lösungen zurückgreifen (z.B. Grafstat) oder auf kommerzielle Anbieter zurückgreifen.

Nun kommt mein Aber. Denn aus meiner Sicht kann diese Lösung noch optimiert werden. Für Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 halte ich dieses Portal nur bedingt geeignet. Zwar wird die Anleitung zur Befragung noch in großer Schrift und grafisch unterstützt dargeboten, die Fragen werden leider nur in Schriftgröße 10 präsentiert. Für Kinder aus Klasse 1 und teilweise auch in Klasse 2 wird dies eine zu große Herausforderung sein, auch was das Leseverständnis angeht. Obwohl diese Erkenntnis ja vielleicht auch schon eine Rückmeldung zum eigenen Unterricht ist.

Nun könnte man natürlich sagen, dass die Kinder dann die Fragen zu Hause mit Mutti beantworten oder mit der gesamten Klasse im Medienraum (wenn man einen hat). Dann stellt sich für mich jedoch die Frage, ob die Kinder durch die Unterstützung nicht ggf. beeinflusst werden. Insbesondere bei Elternhilfe sehe ich diese Möglichkeit durchaus gegeben.

Technisch könnte man es bestimmt so lösen, dass die Fragen einzeln präsentiert werden, ggf. auch in großer Schrift und mit der Möglichkeit, sich die Fragen vorlesen zu lassen.

Ihr findet Sefu übrigens hier: http://www.sefu-online.de/index.php/

Ich werde das Portal zu gegebener Zeit nutzen. Ich halte regelmäßige Evaluation des Unterrichts für sehr wichtig. Die Befragungen durch Sefu sind dabei vielleicht ein hilfreiches Instrument. Was gibt es noch? Diagnosetests, Elternbefragung, gegenseitige Hospitationen, … ?? Welche Werkzeuge nutzt ihr? Was erscheint euch besonders hilfreich? Und was ist eher Zeit- Geld- oder Papierverschwendung?