Lernpfade und Webquests in WordPress gestalten

Seit etwa einem halben Jahr bin ich nach etlichen Vorüberlegungen dabei, eine Kinderseite für unsere Schule aufzubauen und zu gestalten. Die Seite soll eine Art „Lernplattform light“ werden. Schon seit Jahren arbeite ich immer wieder am Thema Lernplattformen (die Älteren werden sich ggf. an das Mäuselabor erinnern, welches mir sogar einen Preis einbrachte). Leider hat sich mein „Vorzeige-Projekt“ aus verschiedenen Gründen nicht etablieren können, so dass ich immer wieder mit Alternativen experimentiere. Inzwischen denke ich, dass ein (WordPress-)Blog und ein Klassenraum bei Learningapps an der Grundschule viele Aufgaben einer großen Lernplattform übernehmen kann, dabei aber wesentlich einfacher zu administrieren und nutzen ist (und dazu noch fast kostenlos).

Auf diese Weise gibt es auf „unserer“ Kinderseite schon diverse Lernspielergänzungen zum Unterricht, Berichte aus den Klassen und eine Wunschecke für die Schulbücherei. Bei Learningapps tauschen sich die Kinder in ihrem Klassenbereich in Chats, Notizbüchern und Pinnwänden aus oder halten wichtige Termine fest. Auf diese Weise erwerben sie (ganz nebenbei) schon einige Kompetenzen aus dem MedienpassNRW.

Nun aber zum eigentliche Thema dieses Beitrags. Ich wollte nun neben „einfachen“ Lernspiele auch „komplexere“ Lernpfade in die Seite integrieren, also ein digitales Stationenlernen. Diese gibt es bereits fertig zu verschiedenen Themen an verschiedenen Stellen im Internet. Ich wollte jedoch einen eigenen, individuell gestalten Pfad erstellen und diesen direkt in die Kinderseite integrieren. Dazu habe ich mir ein WordPress-Plugin gesucht, dass Inhalte einer Seite in Tabs darstellen kann. Fündig wurde ich bei Tabby Responsive Tabs. Mit Hilfe dieses Plugins kann der Abschnitt einer Seite mit Hilfe von recht einfachem Code in Tabs aufgeteilt werden. Diese Tabs werden auf einem großen Bildschirm horizontal dargestellt, auf Smartphones oder kleinen Tablets vertikal. Mobile Geräte werden also (anders als bei anderen Lösungen) nicht benachteiligt. Dies war exakt das, was ich mir erhofft hatte.

Schritt 1


So sieht ein Beispiel aus. Das kannst du auch ganz einfach selbst einrichten!

Schritt 1


Lade das Plugin herunter.

Schritt 2


Lade es hoch und installiere es.

Schritt 3


Aktiviere es.

Die genaue Funktionsweise ist auf der oben verlinkten Informationsseite zum Plugin sehr gut erklärt. Es muss nur ganz wenig Shortcode in die Seite integriert werden, den Inhalt der Tabs kann man ganz normal im Editor erstellen. Dabei kann man auch Bilder, Videos oder Iframes in die Tabs integrieren.

Auf diese Weise lassen sich nicht nur Lernpfade, sondern auch Webquests sehr einfach und elegant in WordPress erstellen und integrieren. Auch für fertige Webquests gibt es im Internet diverse Quellen.

Für etwa 25€ bietet der Hersteller noch ein Addon an, mit dem sich die Tabs einfacher (und schöner) gestalten lassen. Ich habe dieses Geld investiert, grundsätzlich könnte man das Plugin aber auch so nutzen.

Ein erstes, mehr oder weniger fertiges Beispiel für einen Lernpfade habe ich hier verlinkt.

Bei der Erstellung des Webquests habe ich übrigens einen tollen Fundus für Rechtschreibübungen auf der Seite Learningapps entdeckt: die Apps aus dem Projekt Iderblog.

#edchatde: Von der Grundschule zur SEK I – Übergänge wirksam gestalten

Am heutigen Dienstag werde ich gemeinsam mit @frandevol zum ersten Mal einen #edchatde moderieren. Der #edchatde ist ein von Herrn Larbig und André Spang initiierter Twitterchat, der sich jeden Dienstag von 20-21 Uhr ein (aktuelles) Thema aus der Bildungswelt vornimmt. Dabei tauschen sich dann in der Regel etwa 80 interessierte Teilgeber zu diesem Thema aus.

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Der MedienMittwoch

Vor knapp einem Jahr hatte ich die Möglichkeit, am LernLabSchule der Bertelsmannstiftung in Berlin teilzunehmen, einer Tagung rund um Schule und digitale Medien. Dort kam in der abschließenden Fishbowl-Runde die Frage auf, wie nachhaltige Lehrerfortbildung in Bezug auf digitale Medien aussehen könnte. Schon damals kam mir die Idee in den Sinn, wieso man nicht (einfach?) das Konzept der Barcamps auf regionaler Ebene installiert und regelmäßig durchführt:

Diesen Gedanken trug ich dann einige Zeit mit mir herum, habe ihn aber immer wieder vor mir hergeschoben, weil beruflich und privat einige Änderungen anstanden. Nun habe ich die Idee in abgewandelter Form umgesetzt und möchte kurz von den Erfahrungen berichten. Weiterlesen

Über den (Un)Sinn von Lapbooks

Ich habe schon zig mal einen Beitrag über Lapbooks begonnen und dann doch wieder verworfen. Am Ende des Schreibens bin ich mit dem Ergebnis auch nicht wirklich zufrieden. Ich veröffentliche es trotzdem, um Raum für Diskussionen zum Thema zu geben.

Lapbooks waren/sind ein kleines Hype-Thema in der Grundschule. Innerhalb der Filterblase der Grundschulblogs sind diese relativ wenig umstritten. Man feiert sich gegenseitig für (optisch) besonders gelungene Gestaltungen. Verlässt man diesen Bereich jedoch, dann finden sich durchaus Stimmen, die die in Deutschland relativ junge Präsentationsmethode äußerst kritisch reflektieren. Ich konnte mit dieser Methode nie so richtig warm werden. Jedoch habe ich meine Gedanken zu dem Thema nie in einen „runden“ Artikel bringen können. Aber eine aktuelle Veröffentlichung im Verlag an der Ruhr schreit geradezu nach einer kritischen Betrachtung. Weiterlesen

Lernarrangement Vorgangsbeschreibungen

Für das Grundschullernportal der ZUM habe ich versucht, meine fast abgeschlossene Reihe zu den Vorgangsbeschreibungen einmal als Lernarrangement darzustellen. Dabei wollte ich nicht nur bloß das gesammelte Material darstellen, sondern vor allem auch die dahinterstehende Idee und Verknüpfungen zu den Bildungsstandards der KMK herstellen (eigentlich wären Verbindungen zu den Kernlehrplänen hilfreicher, aber da es in Deutschland 16 verschiedene Lehrpläne gibt, erschienen mir die Bildungsstandards ein geeigneterer Anker).

Die entstandene Seite findet sich hier: http://grundschullernportal.zum.de/wiki/Vorgangsbeschreibung Sie darf gerne überarbeitet, ergänzt und diskutiert werden!

Kurztipp: Bundesjugendspiele digital

Das derzeitige sommerliche Wetter läutet so langsam aber sicher auch wieder eine alte Tradition an den Schulen ein: die Bundesjugendspiele. Über das Für und Wider möchte an dieser Stelle nicht diskutieren, sondern euch einen kurzen (aber heißen) Tipp für die Durchführung geben. Das Familienministerium betreibt eine eigene Seite zu den Bundesjugendspielen. Dort kann man nicht nur alle Informationen und Dokumente zur Durchführung abrufen und Urkunden bestellen, sondern auch die Schülerdaten und -ergebnisse verwalten. Hierzu legt man sich ein kostenloses Nutzerprofil an, erstellt seine Klasse und den Wettkampf. Wichtig: man kann auch Fantasienamen und Abkürzungen wählen, um ggf. den Erfordernissen das Datenschutzes gerecht zu werden.

Der Clou ist nun: In den Appstores von Google und Apple findet man eine kostenlos App, die man mit dem erstellten Nutzerkonto synchronisieren kann. Während der Durchführung der Spiele kann man die Ergebnisse der Kinder direkt in die App seines Smartphones oder Tablets eintragen und dann auf das Portal übertragen. DIe Fummelei mit Klemmbrett und zig Wettkampfkarten entfällt. Man muss während der Eingabe der Ergebnisse nicht online sein, die Übertragung in das Portal kann auch im Nachhinein erfolgend. Die Berechnung der Gesamtpunktzahl und die Zuordnung zu den Urkunden geschieht dann völlig automatisch mit wenigen Mausklicks. Man spart sich auf diese Weise sehr viel Rechnerei und Nachblätterei. Zudem kann man sich auch diverse Auswertungen und Rankings erstellen lassen. Einmal eingetragene Schülerdaten lassen sich dann im nächsten Jahr erneut nutzen.

Ich habe die App selbst bei unserem Sportfest in der vorigen Woche genutzt und bin vollauf begeistert.

Vorgangsbeschreibung und Video – mal anders

Eine Kleinigkeit zum Medieneinsatz in Bezug auf Vorgangsbeschreibungen möchte ich noch anbieten: Vorgangsbeschreibungen zu einem Video schreiben.

Typisch sind wohl folgende Settings, um mit den Kindern Vorgangsbeschreibungen zu schreiben:

  • die Kinder haben den Vorgang noch nie selbst durchgeführt und müssen sich alles selbst ausdenken (Fantasierezepte).
  • die Kinder müssen sich an den Vorgang der Erstellung erinnern. Dieser liegt schon einige Zeit zurück.
  • die Kinder sehen den Vorgang auf Bildern oder Zeichnungen (haben ihn aber im besten Fall auch schon einmal selbst durchgeführt), müssen diese Bilder interpretieren und aus dieser Interpretation eine Vorgangsbeschreibung erstellen.
  • die Kinder schauen bei der Durchführung des Vorgangs durch eine andere Person zu, stellen ggf. Nachfragen und schreiben dann auf Grundlage ihrer Beobachtungen eine Vorgangsbeschreibung.
  • die Kinder führen den Vorgang selbst durch (kochen ein Gericht oder basteln einen Gegenstand) und erstellen im Anschluss die Vorgangsbeschreibung.

Alle genannten Vorgehensweisen haben mit Sicherheit ihre Vor- und Nachteile. Gerade für schwache Schreiber ist es wohl am hilfreichsten, wenn sie die Einzelschritte der Zubereitung selbst durchführen mussten. Sie müssen dann nur (die Erinnerung an) eine konkrete Handlung in verbale Beschreibung überführen und aufschreiben.

Da ich gerne mit digitalen Medien im Unterricht experimentiere, wollte ich ich den oben genannten Vorgehensweisen eine weitere hinzufügen:

Ich habe ein tonloses Erklärvideo gedreht, in dem ich einen Tee zubereite. Tonlos, damit die Kinder nicht einfach bloß meine Formulierungen übernehmen. Tee, damit die Kinder sich bei der sehr einfachen Tätigkeit auch einmal bewusst auf alle Details konzentrieren können. Auf diese Weise kann man dann sehr schön reflektieren, welche Informationen in einem guten Rezept sinnvoll sind und welche man nicht zwingend aufschreiben muss (Adressatenorientierung).

Das Video habe ich zuerst zweimal mit allen Kindern an der Tafel angeschaut. Danach konnten die Kinder mit dem Schreiben der Vorgangsbeschreibung beginnen. Hatten Kinder während des Schreibvorgangs Schwierigkeiten sich an die Details zu erinnern, dann konnte ich ihnen eines meiner drei Tablets auf ihrenTisch geben, so dass sie das Video erneut anschauen konnten. Optimal wäre natürlich jetzt, wenn man zumindest einen halben Klassensatz Tablets zur Verfügung hätte. Aber auch so erhielten die schwächeren Schreiber eine gute Unterstützung im Schreibprozess.

Das Video habe ich unter creativecommons-Lizenz bei Youtube hochgeladen, so dass es genutzt, aber auch bearbeitet werden darf. Zum Schreiben der Texte haben die Kinder ein vorstrukturiertes Schreibblatt und eine Kriterienliste zur Selbstkontrolle genutzt.

thumbnail of AB 3 – Vorstrukturiertes Schreibpapier thumbnail of AB 0 – Selbsteinschätzungsbogen

Erklärvideos im Deutschunterricht der Grundschule

Da ich nun die Unterrichtseinheit zu den Erklärvideos selbst erprobt habe, möchte ich im folgenden Artikel meine Erfahrungen und Materialien teilen, um ein mögliches Szenario für (effektiven) Medieneinsatz in der Grundschule darzustellen. Die Einstiegsschwelle ist bei diesem Projekt relativ gering, da die Schule selbst nicht zwingend über eine gehobene Medienausstattung verfügen muss.

(Einen Link zu den Ergebnissen der Kinder gibt es am Ende des Beitrags).

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Schülerbeobachtungen organisieren

Alle Jahre wieder …. macht sich Herrn Emrich wieder Gedanken darüber, wie man Schülerbeobachtungen besser organisieren kann. Und alle Jahre wieder … findet er nichts. Aber der Reihe nach.

Bisher organisiere ich meine Beobachtungen mit OneNote. Wie ich das genau tue, habe ich hier beschrieben: Schülerdokumentation mit OneNote Das läuft gut bzw. mit jedem Update von OneNote sogar immer noch ein Stück besser. Aber leider nicht ganz so, wie ich mir das wünschen würde …

An unserer Schule haben wir einen Satz an obligatorisch zu führenden Beobachtungsbögen. Die Bögen sind recht umfassend gestaltet, so dass es auf jedem Bogen ein breites Spektrum von Kompetenzen gibt, die ich in einer Stunde/einer Woche Unterricht nicht alle Abdecken kann. Einen Teil der Kompetenzen vielleicht auch nur einmal im Schuljahr, andere dafür täglich. Wenn ich diese Papierbögen also einmal im Montag zur Hand nehme, ist die letzte beobachtbare Situation zu einer Kompetenz vielleicht schon lange her und die Erinnerung entsprechend vage. Für einige Teilbereiche haben wir sogar nicht speziellere Bögen mit noch feineren Untergliederungen. Diese Bögen sind aber nur optional zu führen, aber dennoch würde ich es gerne einfach mal tun. Nach einer intensiven Reihe zum schriftlichen Sprachgebrauch könnte ich hier meine Beobachtungen für ein späteres Beratungsgespräch oder die Förderplanung festhalten. Zudem bietet der Lehrplan der Grundschule 65 beobachtbare Kompetenzen alleine im Fach Deutsch. Das ist ne Menge. Daher meine (berechtigte) Frage, wie man seine Notizen zu diesen Kompetenzen bei 27 Schülern besonders effektiv organisiert.

Für mich steht mehr oder weniger fest, dass dies nur digital effektiv möglich ist. In dem sonst entstehenden Papierwust findet man sich wohl kaum noch zurecht. Zudem wird die Archivierung so wuchtig und sperrig sein, dass ich sie irgendwo im Schrank in einem oder mehreren Aktenordnern lagern muss. Ich hätte sie aber gerne immer dabei, um sie mir im Bedarfsfall „schnell“ aus der Tasche zu holen. Wenn ein Kind eine „Bombenleistung“ erbracht hat, einen echten Durchbruch erzielt hat, dann will mich mir das direkt an der richtigen Stelle notieren und nicht auf einem Post-It auf meiner Lehrerkladde.

Meine Idee ist Folgendes: Ich habe eine App auf meinem Tablet, in der ich für jedes Fach oder jeden Teilbereich, den ich unterrichte, einen Satz Kompetenzen anlegen kann. Diese kommen entweder aus dem Lehrplan, aus einem Beobachtungsbogen oder sind selbst ausgedacht. Zudem lege ich in der App natürlich meine Klasse mit allen Kindern an. Für die Beobachtung wähle ich dann am Ende der Stunde/zu Hause/mitten in der Stunde eine Kompetenz aus, die vielleicht in der Stunde von besonderer Bedeutung war oder zu der ich schon länger nichts mehr eingetragen habe und kann ganz schnell zu allen Kindern eine Beobachtung eintragen. Die Kinder werden der Reihe nach angezeigt, ggf. kann ich ein Kind überspringen, aber eigentlich trage ich zu allen Kindern etwas ein. Ein Kürzel oder eine „Note“ und ggf. eine Bemerkung. Vielleicht sogar ein Foto eines Schülerdokumentes, das ich mit der Kamera meines Tablets gemacht habe.

Für die Elternberatung kann ich dann den Schüler und das Fach schnell in meiner „digitalen Schülerbeobachtungsmappe“ aufrufen, mir eine oder mehrere Kompetenzen auswählen und sehe dann eine schöne Liste mit allen Beobachtungen, nach Datum sortiert. Ich könnte mir sogar noch Notizen aus dem Gespräch direkt eintragen.

Meine erste Frage: Gibt es das? Ich habe sowas bisher nicht gefunden. Ich habe zig Apps durchgesehen, die aber meist nur auf Noten, also auf Tests ausgelegt sind. Irgendwie auf die Belange der Sek1. Eine „Kompetenzorientierung“ konnte ich bisher leider nicht finden. Innerhalb der App könnte ich zwar Tests anlegen, denen ich als Bezeichnung den Namen einer Kompetenz geben konnte. Aber diesen Test/diese Kompetenz konnte ich dann eben nur einmal beobachten. Eine zweite Beobachtung wäre ein zweiter Test, so dass man keine direkte Entwicklung darstellen könnte. Und bei 65 Kompetenz wird diese Variante auch sehr schnell unübersichtlich.

Meine zweite Frage: Wie werdet ihr Herr/Frau der Schülerbeobachtung. Wie organisiert ihr das? Ich suche da wirklich noch nach dem ultimativen Kniff! Also bitte in den Kommentaren fleißig berichten. Ich denke, dies könnte ggf. für andere Lehrkräfte interessant sein. Auch über (längere) Beiträge in den anderen Blogs zu diesem Thema würde ich mich sehr freuen. Wäre mal was anderes als Hausaufgabengutscheine 

Ein neues, kleines (?) Projekt: #wirksameschule

So eine Gipsschiene an der Hand hat durchaus Vorteile: man findet endlich einmal Zeit, sich um Projekte und Ideen zu kümmern, die man schon lange im Kopf hatte. #wirksameschule ist so ein Projekt, dass ich jetzt am Wochenende endlich einmal umgesetzt habe. Das Konzept zur Seite habe ich schon lange mit mir herumgetragen, an der konkreten Ausgestaltung immer mal wieder gearbeitet und dann doch verworfen. Nun hat es mich ein wenig gepackt und ich bin ein gutes Stück vorangekommen. Weiterlesen